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(639-1052) 
 
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Das Erdballwesen repräsentiert einen gewissen Grad an Invalidität. Die Mikrowesen (Erdenmenschen) müssen die Wirkungen dieser Invalidität durch künstliches Licht und künstliche Wärme überwinden  658. In unserer Erforschung des Kreislaufs des 24-Stunden-Tages sind wir zu dem Phänomen gekommen, dass diese "Jahreszeiten" oder Kontraste nicht ganz in den mentalen Kreislauf des 24-Stunden-Tages des Erdenmenschen passen. Wir erleben also hier in unseren nördlichen Breitengraden, wo das "Livets Bog" entsteht, dass der Tag zur Mittsommerzeit mehr als ausreichend für die menschliche mentale Entfaltung ist, während er im Winter dagegen allzu kurz ist. Dieses Missverhältnis zwischen den Abschnitten des Kreislaufs des 24-Stunden-Tages und der mentalen Entfaltung des Erdenmenschen fällt besonders in den Polregionen ins Auge, wo es, wie schon aufgezeigt, im Sommer überhaupt keine Nacht und im Winter überhaupt keinen Tag gibt. Dieser Umstand ist wiederum in dem besonderen Platz des Erd-Ichs innerhalb der Zone des tötenden Prinzips verwurzelt. Er macht eine der Unvollkommenheiten aus, die noch mit dem Schicksal der Erde verbunden sind und die darüber hinaus dazu beitragen, die Qualität der heutigen Lebensbedingungen ihrer Mikrowesen zu bestimmen.
      Diese äußeren physischen Lebensbedingungen werden also in allerhöchstem Grad durch die besondere Neigung der Erdachse im Verhältnis zur Umlaufbahn des Planeten im Sonnensystem geprägt. An der besonderen Qualität dieser Lebensbedingungen können wir sehen, dass diese Neigung ein realisiertes Schicksalsmoment ist, das die Erde vorläufig in einem Verhältnis zum Licht und zur Wärme hält, welches in einem gewissen Ausmaß in Wirklichkeit als "Invalidität" bezeichnet werden kann im Verhältnis zu dem Grad an Vollkommenheit, der sonst als das Normale im physischen Organismus des Erd-Ichs zu betrachten wäre. Die Wesen müssen daher die unbehaglichen Wirkungen der derzeitigen Achsenneigung mit Hilfe ihrer Intelligenz überwinden. Diese Überwindung ist also in Wirklichkeit eine künstliche Lebensweise. Dort, wo die Natur, d.h. das Klima, aufgrund der Achsenneigung ungünstig für die Existenz der Wesen ist, müssen sie auf künstliche Weise günstige Verhältnisse schaffen. Es ist diese Schaffung künstlicher Lebensbedingungen, mit der wir uns schon beschäftigt haben, als wir Zeuge dessen wurden, dass sich die mentale "Nachmittagsentfaltung" der Wesen bis in den Bereich der Nacht hinein erstreckt. Sie müssen in großem Ausmaß selbst die Bedingungen oder Möglichkeiten für die Manifestation dieser Entfaltung schaffen.
      Da es nach dem Sonnenuntergang oder dem Einbruch der Dunkelheit kein ausreichendes Licht für diese Manifestation gibt, muss man es auf künstliche Weise erzeugen. Hierauf geht es zurück, dass die verschiedenen Formen von künstlichem Licht erfunden wurden.
      Da die Neigung der Erdachse auch das für das natürliche Leben der Wesen relativ strenge Klima – die starken kontrastreichen Jahreszeiten mit winterlicher Kälte sowie Frost und Schnee im Winter und einer etwas zu starken Wärme im Sommer – verursacht, müssen die Wesen, um ihre Manifestation bis hinauf zur vollen "Sommerentfaltung" zu bringen, auch hier künstliche Möglichkeiten schaffen. Sie müssen also Häuser bauen und einen großen Teil ihres Daseins innerhalb der Wände dieser Häuser verbringen, um sich vor der Härte des Klimas zu schützen, genauso wie ja auch die Kleidung dazu gedacht ist, einen solchen Schutz zu bieten.


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