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(639-1052) 
 
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Das Verhältnis der Erde zum Zentrum des Sonnensystems befindet sich nicht ganz in seiner natürlichen Lage. Wenn es die Erdenmenschen nicht verstanden hätten, die Folgen der Invalidität der Erde zu überwinden  659. Wie wir hier gesehen haben, muss der Teil des erdenmenschlichen Daseins, der sich nicht in Kontakt mit dem Zeitraum des Kreislaufs von 24-Stunden-Tag und Jahr befindet, auf der Erde also künstlich aufrechterhalten werden. Dass diese große künstliche Aufrechterhaltung nur als Schutz gegen Leiden entstanden ist, ist für jeden Kulturmenschen eine Tatsache. Wenn aber im Organismus der Erde ein bedeutendes Leiden auftritt, gegen das sich die Menschen schützen müssen, wenn sie kämpfen müssen, um es zu überwinden, so lässt dies für den entwickelten Forscher auch zur Tatsache werden, dass die Achsenneigung mit ihrem daraus folgenden Zustand die natürliche Lage der Erde oder ihr richtiges Verhältnis zum Zentrum des Sonnensystems verhindert. Wenn es sich nicht genau so verhielte, hätten ihre Mikrowesen keinerlei andere Schwierigkeiten zu überwinden gehabt als die gewöhnlichen Probleme, die im Kampf gegen die übrigen Mitwesen um die Existenzberechtigung entstehen. Es würde absolut nichts in Richtung einer Gefahr vom Organismus des Makrowesens für seine normalen Mikrowesen ausgehen, gegen die sie geradezu kämpfen müssten, um ihren rechtmäßigen Platz in seinem Inneren zu bewahren. Dass aber die Erdenmenschen gerade einen solchen Kampf repräsentieren, ist ebenfalls eine deutlich erkennbare Tatsache. Wie sollte die heutige hoch entwickelte Kulturmenschen-Gesellschaft sonst eine solche, für ihr normales Dasein einigermaßen erträgliche Existenz repräsentieren können, wenn sie es nicht mit der Zeit verstanden hätte, auf künstliche Weise die Schwierigkeiten zu überwinden, die Mutter Erde durch die Ungunst ihrer eigenen Schicksalswelle ihrem eigenen Organismus zugefügt hat? Wie hätte für diese Gesellschaft ohne diesen Kampf die Möglichkeit entstehen sollen, einen Lebensraum an Orten des Planeten zu finden, an denen die Natur hierfür hinderlich ist? Ist es nicht gerade dieser Kampf gewesen, der außerordentlich große Gebiete der Kontinente der Erde für diese Gesellschaft bewohnbar und ihrer hohen kulturellen Entwicklung und Manifestation dienlich gemacht hat? Was wären diese Zonen für eine solche Gesellschaft gewesen, wenn sie nicht Dinge erfunden hätte, die die Auswirkungen der Ungunst des Makroorganismus neutralisieren können? Würden nicht dort, wo jetzt das größte intellektuelle Können der Erde zum Ausdruck kommt, lediglich primitive Lebensformen, robuste behaarte Affenmenschen oder grobe tierische Naturmenschen existieren, die wie die Tiere in Höhlen leben oder auf andere barbarische Weise den gewaltigen wechselnden Jahreszeiten der temperierten Zonen standhalten können? Diejenigen, die dem tödlichen Klima der kälteren Zonen nicht standhalten konnten, mussten sich ja in der Äquatorialzone aufhalten, die aber auch nicht gerade günstig ist, da sich die Beschwerlichkeiten hier in Richtung des entgegengesetzten Extrems bewegen. Hier ist der Wärmegrad des Klimas etwas zu hoch im Verhältnis zur Körpertemperatur des Menschen. Und das ganze kulturelle Leben, das heute die Welt durch die temperierten Zonen beherrscht, hätte, wenn die Mikrowesen sich nicht selbst durch ihre Erfindungsgabe und ihr technisches Können gegen die schreckliche Ungunst des Klimas einen Schutz hätten schaffen können, auch nicht zur Blüte kommen können.
      Dass das erdenmenschliche Dasein auf einen so hohen Standard an technischem Können gelangt ist, liegt ausschließlich an dem Umstand, dass die Erdenmenschheit ihre ganze Existenz auf einer künstlichen Basis und durch einen permanenten Kampf gegen die Folgen der Erdachsenneigung erhalten muss.


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