Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Siehe das Symbol Nr. 10 im neuen Fenster. |
| Warum forcierte Entwicklung existiert | 665. Nun kann man fragen, warum denn die Wesen nicht immer gleich große Entwicklungsmöglichkeiten haben sollen, da man vielleicht glaubt, dass dies harmonischer und ausgeglichener wäre und mehr Ruhe und Frieden bringen würde, als es bei der geltenden rhythmischen oder schwingenden Entwicklungsform der Fall ist. Hierauf ist jedoch wieder zu antworten, dass die Wesen genauso hier wie in allen anderen Lebensverhältnissen Kontraste erleben müssen. Wenn das Lebenserleben der Wesen nicht durch einen wechselnden schnell- oder langsamwirkenden Entwicklungszustand vor sich ginge oder reguliert würde, käme in diesem Erleben niemals in irgendeinem Fall das vor, was wir unter dem Begriff "Ruhe" kennen. Das Leben wäre ein ewiges, unaufhörliches Erleben von Arbeit oder Manifestation ohne Ruhe. Die Ruhe ist ja gerade identisch mit der verringerten Erlebnismöglichkeit, die ausschließlich nur durch die Verringerung der Kontraste eintreten oder geschaffen werden kann, genauso wie Arbeit nur durch die Verstärkung der Kontraste geschaffen werden kann. Die "forcierte" oder verstärkte Entwicklung ist also, wie gesagt, keine Frage von Eile, sondern stellt vielmehr dasselbe Verhältnis zum Kontrastprinzip dar wie jegliche andere Sache auch, und ausschließlich auf diesem Verhältnis beruht oder basiert die Zugänglichkeit für die Wahrnehmung. |
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