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| Lebensäußerungsfazite. Die Natur wird als ein "Lebewesen" sichtbar |
673. Es sind solche Kennzeichen der Existenz des Ichs hinter allen Energieauslösungen, die zu einer anderen Art von Faziten werden als Maß- und Gewichtsfazite.
Es sind diese Fazite, die wir hier im "Livets Bog" als "Lebensäußerungen" bezeichnen.
Und wir sind hier an der letzten und endgültigen Analyse von Energiekombinationen oder Bewegungsarten angekommen.
Während ein Maß- oder Gewichtsfazit nur eine Summe von Zahlen bezeichnet und damit nur etwas Lebloses zum Ausdruck bringen kann, verleihen Lebensäußerungsfazite in der ein oder anderen Form der Enthüllung von Planmäßigkeit oder Zweckmäßigkeit und damit Willens- und Gedankenfunktion Ausdruck, wodurch das Leben zur Tatsache wird.
Da sich für den entwickelten Forscher bei allen Formen von Energieauslösung, unabhängig von der Größe, herausstellt, dass sie nicht existieren können, ohne mit einer solchen "Lebensäußerung" identisch zu sein oder wenigstens das ein oder andere Glied in einer größeren Planmäßigkeit oder zweckmäßigen Schöpfung darzustellen, wird alles, womit wir überhaupt an Energien in Berührung kommen oder kommen können – seien es Naturkräfte oder die allgemein bekannten Lebewesen, sei es das kleine, fast unsichtbare Staubkörnchen, das sich scheinbar zufällig auf unsere Möbel legt, oder die Kälte des Winters oder die Wärme des Sommers, sei es die Brandung des Meeres, das Brausen des Sturms, der rollende Donner oder der Sonnenschein usw. –, zu unerschütterlichen Kennzeichen des Lebens.
All diese Phänomene stellen "Lebensäußerungen" dar.
Die Naturkräfte haben im Lauf der Zeit jene Planmäßigkeit oder logische Schöpfung ausgeführt, die heute durch die Existenz der Lebewesen enthüllt wird.
Diese Kräfte sind ausgehend von unsichtbaren geistigen Energien, Strahlen und Wellen hin zum Feuerstadium und weiter zum Abkühlungsstadium verwandelt worden, wo wir die heutige Vielfalt an kolossal vollkommenen und zweckmäßigen Organismen finden, nicht nur in Fleisch und Blut, sondern auch in Eisen und Stahl.
Wenn es also zur Tatsache geworden ist, dass die Naturkräfte in dem langen Verlauf, wie er hier erwähnt wird, einen solchen Verwandlungsprozess offenbart haben, kann ihnen nicht abgesprochen werden, logisch und damit Ausdruck von Willen und Denkfunktion zu sein, wodurch sie zu ebenso unumstößlichen "Lebensäußerungen" werden.
Aber "Lebensäußerungen" sind ja dasselbe wie Bewusstseinsmanifestationen, was wieder dasselbe ist wie eine Art Rede oder Kommunikation. Wenn aber die Natur auf diese Weise eine Bewusstseinsäußerung oder Rede ist, heißt das also, dass hinter der Natur ein "Etwas" oder ein "Ich" vorhanden ist, das sich auf dieselbe Weise durch die Natur manifestiert, wie sich unser eigenes Ich durch unseren Organismus manifestiert, mit anderen Worten, die Natur ist auch ein "Lebewesen". |
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