Lesen und suchen im Das Dritte Testament
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| Die Einstellung des primitiven Menschen zur Natur und die des intellektuellen Menschen sind in gewisser Weise auf derselben Wellenlänge. Wesen, die alles verleugnen, was über der physischen Ebene liegt |
674. Es ist kein Wunder, dass die Lebewesen in ihrer tiefsten Natur hierauf eingestellt sind.
Wir sehen, wie primitive Menschen, die noch in den ersten zarten Stadien des Denkens leben, ausnahmslos alle darauf eingestellt sind, dass die Natur Ausdruck für eines oder mehrere solcher kosmischen Wesen ist.
Sie sehen "Geister" in Bäumen, Steinen, Bergen, Sonne und Mond etc.
Sie "glauben" an einen "Gott" oder "Götter".
Und sie weichen nur dadurch von den "kosmisch bewussten" Wesen ab, dass diese nicht mehr "glauben", sondern "sehen" oder als Tatsache erleben, dass die Natur eben ein Bewusstseinsausdruck für große Organfunktionen ist.
Sie sehen, dass wir uns alle als Mikrowesen in einem größeren Organismus befinden, dessen Urheber uns gegenüber dasselbe sein muss, was wir jenen Formen von mikroskopisch kleinem Leben gegenüber sind, aus dem unser eigener Organismus besteht.
Sie sehen also, dass Organismen nur als etwas existieren können, was aus Organismen besteht.
Das Leben repräsentiert Organismen innerhalb von Organismen und auf diese Art und Weise Wesen innerhalb von Wesen und so fort bis ins Unendliche.
Und durch diese ganze Unendlichkeit, diesen Ozean von Organismen sehen die kosmischen Wesen zusammenhängende Prinzipien, die diese Unendlichkeit als ein einziges allumfassendes Lebewesen enthüllen.
Dieses Wesen ist, wie vorher schon mehrfach hier im "Livets Bog" aufgezeigt, die einzige absolute wahre Gottheit.
Wir sehen hier also, dass sich der primitive Mensch und der intellektuellste Mensch fast auf derselben Wellenlänge befinden. Beide fassen alle Energieauslösungen als "Lebensäußerungen" auf. Nur in den Zwischenstadien zwischen diesen beiden Kategorien ist es so, dass man die Energieauslösungen als Maß- und Gewichtsfazite auffasst oder unter der endlosen Kette von Ursache und Wirkung begraben ist. Bei diesen Wesen, die ja im Spiralkreislauf weiter fortgeschritten sind als der Naturmensch, ist das aus der vorigen Spirale ererbte "kosmische Bewusstsein" als Folge dieses Umstandes vollkommen degeneriert und befindet sich in seinem latentesten Stadium. Das heißt also, dass diese Zwischenstadiumswesen am weitesten vom Erleben der Gottheit entfernt sind, am weitesten von den Traditionen des geistigen Lebens entfernt sind. Sie haben sozusagen jegliche tagesbewusste Wahrnehmung der Gottheit verloren. Und deshalb haben sie absolut keine Fähigkeit zu "glauben". Ihr willenführender Faktor ist die Intelligenz. Da sie aufgrund der Latenz ihres "kosmischen Bewusstseins" nur physisch erleben können, können sie durch die Intelligenz nur physische Phänomene erkennen und müssen somit alles in Bezug auf die Natur verleugnen, was über der physischen Ebene liegt, alles, was nicht physisch wahrgenommen, gewogen und gemessen werden kann. So haben wir hier den eigentümlichen Wesenszustand, wo man mitten in den Manifestationen oder unerschütterlichen sichtbaren Zeichen des Lebens, ja sogar trotz der Wirklichkeit seines eigenen Lebens, dessen Existenz, wenn auch unbewusst, verleugnet. Die Maß- und Gewichtsfazite, für deren Beschaffung man Spezialist ist, wirken nicht zugunsten des Lebens, sondern zugunsten des Todes. Sie erschaffen die materialistische Bewusstseinseinstellung. |
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