Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Siehe das Symbol Nr. 11 im neuen Fenster. |
| Es ist gegen die Normalität, die Details der Fernzone als selbst erschaffene aufzufassen | 693. Gibt es denn etwas in unserer Nahzone, das uns zur Erkenntnis der Existenz des Ichs führen kann? Unsere mentale Nahzone besteht ja aus allen menschlichen Hervorbringungen. Also müssen wir hier suchen. Haben wir hier jemals etwas gefunden, das sich selbst erschaffen hat? Haben wir jemals gesehen, dass ein Haus sich selbst gebaut hat oder dass ein Zug von selbst entstanden ist? Nein, wir haben noch nie gesehen, dass etwas in der genannten Nahzone entstanden ist, ohne eine Schöpfung eines Lebewesens zu sein. Wenn wir aber in der Nahzone, wo unsere Sinnesbegabung mit hundertprozentiger Kraft und Klarheit alle Dinge durchschaut, nicht das Geringste finden können, das von selbst entsteht, warum sollten wir dann annehmen, dass Dinge in der Fernzone sich selbst erschaffen könnten? Wenn eine Behauptung, die davon ausgeht, dass ein Kleidungsstück, ein Haus, eine Maschine oder andere Dinge in der mentalen Nahzone des Erdenmenschen sich selbst erschaffen haben, nicht nur unlogisch, sondern auch unerschütterlich eine Abnormität oder ein Zeichen von Geisteskrankheit sein muss, warum sollte dieselbe Erkenntnis dann nicht dieselbe Abnormität oder Geisteskrankheit darstellen, wenn sie sich auf die Fernzone bezieht? Mit welcher Begründung können wir hervorheben, dass sich die Dinge in der Fernzone selbst erschaffen, wenn es geradezu geisteskrank ist, dies von Dingen in der Nahzone anzunehmen? Die einzige Begründung, die eine solche Auffassung der Dinge in der Fernzone rechtfertigen könnte, müsste ausschließlich die sein, dass die Dinge in dieser Zone einen diametralen Gegensatz zu den Dingen in der Nahzone darstellen, was also heißt, dass die Dinge in der Fernzone der Ausdruck von hundertprozentiger Zufälligkeit, Planlosigkeit und Chaos wären. Da man aber eine solche Auffassung niemals als Tatsache bestätigt bekommt, da das Leben das Gegenteil zeigt, nämlich, dass alles gesetzmäßig und damit planmäßig ist, was ja bekanntlich das Gegenteil von Chaos darstellt, ist es hier offensichtlich, dass es genauso unlogisch oder gegen die Normalität ist, die Details der Fernzone als selbst erschaffene zu betrachten, wie es geisteskrank wäre, darauf zu bestehen, dass die Details der Nahzone, wie Bekleidung, Häuser, Maschinen usw. entstehen oder existieren, ohne Lebewesen als Urheber zu haben. |
Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.
Seitenübersicht