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(639-1052) 
 
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Die "ursachenlose Ursache" als ein innerstes Zentrum, demgegenüber alles andere nur als Peripherie existieren kann. Diese "ursachenlose Ursache" als "lebendes Etwas"  694. Dass man die Urheber der Details der Fernzone nicht sehen kann, kann in absolut keinem Fall irgendein Beweis dafür sein, dass sie nicht existieren. Die Mikrowesen innerhalb unseres eigenen Organismus können den Urheber dieser ihrer eigenen Welt auch nicht sehen, und doch ist es eine Tatsache, dass wir existieren. Aber haben wir selbst jemals den Urheber dieser genannten Welt gesehen, die ja dasselbe ist wie unser eigener Organismus? Nein, alles, was wir von uns selbst sehen oder wessen wir Zeuge werden, ist nur eine Serie von Funktionen, in Szene gesetzt mit Hilfe von einer Menge Organe oder animalischer Apparate, die die ganze Zeit als Peripherie um ein erlebendes, manifestierendes und willenführendes Zentrum herum existieren. Dieses Zentrum kann niemals auf eine andere Weise der Wahrnehmung zugänglich sein als eben als ein innerster Kern, um den herum jedes Erleben unerschütterlich eine äußere Erscheinung oder Peripherie darstellt. Wohin wir unseren Blick auch richten oder auf was wir ihn auch richten, wir werden immer uns selbst als das absolut Innerste in diesem unseren Erleben empfinden. Dasselbe gilt für jede Form von Entscheidung oder Willensführung. Sie hat ihren Ursprung nicht in etwas Äußerem. Sie beginnt nicht in den Fingerspitzen oder Zehen. Sie beginnt nicht in der Haut oder Muskulatur. Sie beginnt nicht in der Leber, im Herz oder Blut, genauso wie sie ihren ersten Ursprung auch nicht im Gehirn selbst haben kann, das ja auch ein Organ ist und damit nur einen Apparat darstellt, ein Werkzeug, das dem Willen unterworfen ist und somit auch etwas Peripheres für das willenführende "Etwas" ist. Einer Handlung muss Denken vorausgehen. Aber das Denken kann nicht durch irgendein "Nichts" geschehen. Es muss ein Mittel oder Werkzeug für das Denken da sein. Und das muss wiederum vor dem Denken vorhanden sein. Aber ein Denken, das in Handlung resultiert, ist doch dasselbe wie Willensauslösung. Willensauslösung ist also etwas, was gewollt oder nicht gewollt wird. Dieses "zu wollen" oder "nicht zu wollen" ist damit als ein Zustand sichtbar, der seinen Sitz tiefer im Bewusstseinszentrum des Lebewesens haben muss als das eigentliche Denken, da dieses von hier aus reguliert werden kann. Wenn es nicht reguliert werden könnte, wäre es nichts, was Willen hieße. Willen ist lediglich dasselbe wie die Regulierung des Denkens. Wir sind hier also so weit in das Bewusstseinszentrum des Lebewesens vorgedrungen, dass wir mit der Handlung sowie mit dem Organismus, mit dessen Hilfe die Handlung manifestiert werden kann, und mit der Gedankenkombination, die die Handlung repräsentiert, vertraut wurden, da wir zu einem Bereich in diesem Zentrum vorgedrungen sind, in dem jene Situation existiert, in der die Gedankenkombination geformt, reguliert oder bestimmt wird. Diese Situation oder dieser Bereich kann nicht mit dem Organismus identisch sein, denn der gehorcht dem Denken, aber die Situation kann auch nicht das Denken sein, denn das ist dem Willen unterworfen. Die besondere Form und der Charakter des Denkens werden bestimmt, geformt oder reguliert und damit enthüllt sich ein gedankenregulierendes oder willenführendes "Etwas". Dieses "Etwas" muss also das Allertiefste in der Manifestation oder dem Hervortreten eines Lebewesens sein, ja es muss das eigentliche absolut innerste Selbst sein. Innerhalb dieses Selbst kann absolut nichts existieren. Alles muss außerhalb davon sein. In diesem Selbst wird die allererste beginnende Tendenz zur Manifestation des betreffenden Wesens ausgelöst. Sie existiert zuerst als Urbegehren, wird zum Willen, der dasselbe ist wie Gedankenregulierung, die wieder dasselbe ist wie die Kombination von Materiebewegungen und in ihrer letzten Instanz dasselbe ist wie Schöpfung. Diese Schöpfung ist wieder die äußerste und abschließende Wirkung des aus diesem innersten Selbst oder Bewusstseinszentrum hervortretenden Impulses. Es wird also hier zur Tatsache, dass dieses innerste Selbst die absolut erste Ursache der Manifestation ist, da es hinter dem Begehren und Willen zur Manifestation steht und diese als untergeordnete Faktoren in seiner Sichtbarmachung oder Offenbarung seiner Anwesenheit im All benutzt.
      Aber ein gedanken- und willenführendes Zentrum kann ja nur als "lebendes Etwas" bezeichnet werden. Dieses lebende "Etwas" ist also unwiderruflich die absolut tiefste oder allererste Ursache hinter jeder beliebigen Manifestationsart. Und diese Ursache weicht, wie wir hier gesehen haben, dadurch von allen anderen Ursachen ab, dass sie nicht wie die anderen mit der Wirkung einer anderen vorausgehenden Ursache identisch sein kann, da sie der Wirkung vorausgeht oder ein Zentrum darstellt, demgegenüber alle Wirkungen nur als periphere unterlegene Faktoren existieren können. Dieses Zentrum befindet sich ja, wie hier gezeigt, hinter sowohl den Wirkungen als auch den Gedanken als auch der Willensführung. Und wir können hier wiederum dieses Zentrum oder diese Ursache als die "ursachenlose Ursache" bestätigen.


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