Lesen und suchen im Das Dritte Testament
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| Der "Tod" kann die Energieauslösungen, die die Sehnsüchte repräsentieren, nicht abbrechen. Es gibt keine Verschwendung in der Natur. Zufall und Chaos sind Illusionen und existieren nur als "gedachter" Gegensatz zu der Intellektualität, die die Schöpfungsmethoden der Natur zum Modell oder zur Grundlage für jeglichen Unterricht, jegliche Schule oder Lehranstalt gemacht hat, und haben damit die Natur als Gottes Bewusstsein enthüllt |
717. Darauf zu bestehen, dass der physische Tod oder der Untergang des Organismus das kommende Wohlbehagen unmöglich machen, indem er die Energieauslösungen abbricht oder zunichte macht, die die Sehnsüchte repräsentieren, ist also dasselbe wie zu behaupten, dass bei jedem Individuum eine Vorbereitung oder ein Zurechtlegen einer Erscheinung zu finden ist, die niemals und in keinem Fall Wirklichkeit werden wird, da der "Tod" als eine Katastrophe dieses ganze vorbereitende Spiel jäh abbricht.
Es gäbe also keinen einzigen Fall, in dem dieses kommende Wohlbehagen Wirklichkeit wird.
Aber wozu dann dieses ganze Spiel?
Die Natur wäre hier also vollkommen unlogisch und unsinnig, ja sie wäre in ihrer eigenen Schöpfung vollkommen machtlos und repräsentierte ein Kräftespiel, zu dem man niemals und in keinem Fall etwas Vergleichbares finden könnte.
Glaubt man nicht, dass es der Urheber dieser Behauptung ist, dem der Überblick fehlt und dessen Lehre – und nicht die Natur in ihrer Schöpfung – daher unlogisch und unsinnig ist?
Man hat noch nie gesehen, dass die Natur sich irgendetwas vorgenommen hat, das unnütz ist, dass sie also etwas erschafft, was absolut überflüssig ist. Wo gibt es im Übrigen Verschwendung in der Natur. Ist nicht ein jeder Wassertropfen gefüllt mit Leben und Lebensbedingungen für Wesen? Verwandelt die Natur nicht das Wasser aus jedem Rinnstein und jeder Kloake in kristallklares Trinkwasser? Werden die Exkremente der Lebewesen nicht zur Lebensbedingung für die Fortsetzung jeden vegetabilischen und animalischen Kreislaufs? Ja, selbst die Asche eines Feuers, die Spreu aus einer Dreschmaschine wie auch das kleinste Stäubchen vom Teppichklopfen kann sich dem Gesetz der Logik nicht entziehen, sondern ist immer als Glied in einem Kreislauf zu sehen, ohne den jedes physische wie auch geistige Leben unmöglich wäre. Glaubt man denn, dass normale menschliche Wünsche, Sehnsüchte und Begehren weniger wert sind als Exkremente, Abwasser, Spreu, Schlacken und Staubkörnchen. Nein, die Natur kennt absolut keine Form von Mangel an Logik in ihrer Schöpfung und folglich auch absolut keine Form von Verschwendung. Noch nie hat man etwas gesehen, was so klein oder winzig ist, dass es sich außerhalb von Gesetzen befunden hätte und als Verschwendung oder Chaos aufgetreten wäre. Und wir haben doch die Möglichkeit, ziemlich kleine Dinge zu sehen im Verhältnis zu den gigantischen Sternenhaufen oder Galaxien des Weltraums mit ihren Ozeanen von Welten, Planeten oder Himmelskörpern. Was denkt man über Zellen, Moleküle, Atome, Elektronen etc. in unserem Inneren? Existiert unser Organismus nicht aufgrund der Gesetzmäßigkeit dieser Mikroben? Und doch, was bedeutet die Größe dieser Erscheinungen im Verhältnis zur Ausdehnung und zu den Bahnen der an Gesetzmäßigkeit gebundenen Systeme in dem unendlichen Raum, den sich die Astronomie vergegenwärtigen muss? Berechnet man hier die Ausdehnung und Bewegungsbahnen der Systeme nicht nach Hunderttausenden und Aberhunderttausenden von Lichtjahren? Was ist eine Spelze oder ein Staubkörnchen im Verhältnis zu Systemen oder gesetzmäßigen Erscheinungen, die nur mit solchen Einheiten vermessen werden können, die in die Hunderttausende gehen? Und doch zeigen die Tatsachen, dass sie nicht zu "klein" sind, um sowohl hundertprozentig logisch als auch planmäßig hervorzutreten, nicht in einer einzigen Situation aus dem Gesetz der Logik herausfallen können, d.h. außerhalb des Kreislaufs geraten können. Wenn aber Dinge logisch sind, die im Verhältnis zu den übrigen Systemen des Weltraums im Volumen so klein oder unbedeutend sind, wie klein und winzig müssten sie denn sein, um mit Zufall und Chaos identisch zu sein? Ist es nicht so, dass unser Glaube an Zufall und Chaos hier einen nicht wiedergutzumachenden Knacks bekommt? Könnte das Leben es für uns auf eine bessere Weise zur Tatsache machen, dass Zufall und Chaos im absoluten Sinn illusorisch sind und daher nur als ein "gedachter" Gegensatz zu der hundertprozentigen Normalität existieren können, die die Natur in ihrer eigenen Schöpfungsmethode enthüllt und in Form von "Intellektualität" zum Modell für die Erschaffung der vollkommensten Form des Lebenserlebens der Lebewesen gemacht hat? Was ist der Unterricht an Universitäten, Schulen und Lehranstalten anderes als das Darbieten derjenigen Intellektualität, die die größten Forscher der Menschheit in der Werkstatt der Natur entdeckt oder erfahren haben? Es gibt keinen normalen Unterricht, keine normale Manifestation von Wissen oder Weisheit, die keine Wiedergabe der Schöpfungsmethoden der Natur ist. Und es gibt beim Lebewesen überhaupt keine normale Manifestation oder Willensführung, die nicht die eine oder andere mehr oder weniger geglückte Form des Kopierens oder Nachahmens dieser Methoden ist. So vollkommen intellektuell ist die Natur, dass, gleichgültig was die Lebewesen auch an Unvollkommenheiten, Verschwendung und Abfall, Abnormitäten und Sinnlosigkeiten innerhalb ihrer eigenen Wahrnehmungsperspektive erschaffen mögen, es niemals und in keinem Fall Chaos oder absolute Verschwendung in Gottes Perspektive werden kann. Alles wird nützlich und macht damit den biblischen Ausdruck "Alles ist sehr gut" zur Tatsache. Eine höhere Form von Schöpfungskraft und intellektuellem Können kann also nicht existieren. Wenn aber die Natur somit die höchste Intellektualität aufweist, die es gibt, kann sie auch nur ein ganz bestimmtes Wesen als Urheber haben – nämlich die Gottheit. Die Natur ist Gottes eigenes Bewusstsein. |
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