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(639-1052) 
 
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Dass ein Wunsch hinter der Organismuserschaffung steht, der so große Dimensionen hat, dass er seinen Kreislauf und damit seine Zufriedenstellung innerhalb der Existenzzeit eines einzelnen Organismus nicht vollenden kann, wird durch den Schrecken des Wesens vor dem Sterben zur Tatsache und dadurch, dass der Organismus als Stufe in einer Skala hervortritt. In dem Wunsch des Wesens nach einem weitergehenden Dasein über die Existenzzeit des derzeitigen Organismus hinaus sehen wir den physischen Reflex jener Idee, die hinter der Organismuserschaffung steht  724. Dass da wirklich ein Wunsch hinter der Organismuserschaffung steht, der so große Dimensionen hat, dass er seinen Lauf innerhalb der Existenzzeit des einzelnen Organismus nicht zu Ende bringen oder seinen Kreislauf nicht vollenden und sein Gleichgewicht (die Zufriedenstellung) nicht erreichen kann, wird ja dadurch zur Tatsache, dass die Organismen als Stufen in einer Skala hervortreten, nicht zu reden von der Tatsache, dass kein normales Wesen den Wunsch hat zu "sterben" und mit Schrecken dem Untergang des Organismus entgegensieht, solange es noch kein "kosmisches Bewusstsein" hat und deshalb glaubt, dass dieser Untergang das Aufhören seines Lebens bedeutet. Dass die Organismen weiterführende Stufen in einer Skala sind, zeigt ja die gradweise Entwicklung einer Idee, eines Wunsches oder Planes in Richtung seiner Erfüllung durch die Organismen, und der Schrecken vor dem Tod beweist das Vorhandensein des genannten, über die Existenzzeit des derzeitigen Organismus hinausreichenden Wunsches nach dem Erleben des Lebens. In diesem Wunsch, der als Kontrast zur Todesangst existiert, finden wir den physischen Reflex des Plans oder der Idee, die hinter der Organismusschöpfung steht, welche ihren Sitz im Überbewusstsein des Individuums hat. Dass dieser Reflex bei den Menschen nicht besonders detailliert ist, solange sie noch Embryowesen sind, deren kosmische Mentalität sich in ihrem allerersten zarten Erwachen befindet, ist ganz natürlich. Aber auch hier sehen wir durch die Organismen eine gradweise Entwicklung von Wissen, das schließlich so umfassend wird, dass das Wesen seine eigene Unsterblichkeit sehen oder erleben kann oder das Mysterium seines Lebens durchschauen und damit enthüllen kann.


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