Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Siehe das Symbol Nr. 11 im neuen Fenster. |
| Die Wiedergeburt macht das Wesen zum Herrn über die Zeit | 732. Da wir in der Reihe der Fazite des Lebensmysteriums so weit gekommen sind und auf so gründliche Weise die Wiedergeburt oder die Unsterblichkeit der Wesen bestätigt haben, ist es nicht schwer zu sehen, dass wir hier jene unerschütterliche Realität gefunden haben, die, wie wir später noch sehen werden, die bisherigen Vorstellungen der Lebewesen von Ungerechtigkeit und der Auslösung der Schicksale als Ausdruck von Zufälligkeiten zunichte macht. Da wir dokumentieren konnten, dass die Wünsche der Wesen kraft des Gesetzes der Bewegung ohne Zufriedenstellung nicht zum Stillstand kommen oder aufhören können – und diese Zufriedenstellung für eine große Menge von Wünschen in Bezug auf deren Bewegungs- oder Verlaufsausdehnung erst zu einem Zeitpunkt eintreffen kann, der mehr oder weniger in einer weiter entfernten Zukunft liegt als diejenige, die die Existenzzeit des derzeitigen physischen Organismus der betreffenden Wesen erreichen kann –, haben wir in der Wiedergeburt oder Reinkarnation das Mittel vor uns, mit dem es dem Ich möglich wird, einen neuen physischen Organismus zu erschaffen, durch den es dann die Erfüllung einiger der Wünsche erleben kann, die es in dem vorhergegangenen Erdenleben oder der Existenzzeit des vorherigen Organismus nicht erleben konnte. Und die Wünsche, die eventuell einen noch längeren Verlauf haben als der, den die Existenzzeit des neuen Organismus zum Ausdruck bringt, werden dann in der Existenzzeit späterer oder nachfolgender physischer Organismen erfüllt werden können. Die Zeit spielt also keine Rolle. Das Wesen wird durch die Wiedergeburt vollkommen Herr über die Zeit. |
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