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(639-1052) 
 
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Das Schicksal des Wesens ist seine eigene, von ihm selbst erschaffene Himmelsbahn durch die Licht-, Raum- und Zeitsphären des Universums oder durch die Mentalität der Gottheit selbst  749. Das Schicksal ist ja die durch das unsterbliche Wesen selbst erschaffene Himmelsbahn oder der Weg durch die allesüberstrahlende Mentalität der Gottheit oder durch die Licht-, Raum- und Zeitsphären des ewigen Universums. Da diese Bahn nur als "Kosmische Chemie" existieren kann – d.h. als Reaktionen jener Energiekombinationen, die das Wesen selbst zur Zufriedenstellung seiner Begehren, Wünsche und Willensauslösungen manifestiert hat –, ist die eigene bewusste frühere Lebensführung des Wesens die absolut unerschütterliche Grundlage für den Charakter des Schicksals dieses Wesens in seinem derzeitigen Leben. Der eigene Wunsch und das eigene Gebot des Wesens sind also das unerschütterliche Fundament für die Ausgestaltung seiner derzeitigen Passage durch Zeit, Raum und Licht. Es befindet sich mitten in seiner eigenen Schöpfung der Kolorierung seines eigenen Lebens, in seiner eigenen Platzierung von Licht und Schatten, in seiner eigenen Schöpfung des Grades an äußerer Vollkommenheit und Schönheit seines eigenen Seins, wie auch in seiner eigenen Schöpfung der Kapazität seiner inneren Geistesfunktion oder Intellektualität. Und damit ist die Mystik des Schicksals der Wesen vollständig aufgehoben und die Logik oder Liebe vollkommen offenbart. Wenn das derzeitige Schicksal der Wesen eine Reaktion der Zufriedenstellungen von Wünschen ist, die die Wesen in vorausgegangenen Leben gehabt oder durchlebt haben, kommt plötzlich ein Sinn in das Hervortreten jedes Wesens. Dass sie in ihrem derzeitigen Leben nicht dasselbe Schicksal haben oder dasselbe Wohlbefinden oder Leiden erleben, wird nun selbstverständlich. Während diese Verschiedenartigkeit im Schicksal der Wesen früher, als man die Wiedergeburt nicht akzeptierte, wie eine auf einer Perversität der Gottheit basierende Ungerechtigkeit aussah, wird diese Verschiedenartigkeit im Schicksal nun Ausdruck für höchste Gerechtigkeit oder die Kulmination der Liebe selbst. Da die Wesen in früheren Leben nicht einheitlich gedacht, gewünscht und gehandelt haben, können die Reaktionen, die ihr Hervortreten in diesen früheren Leben geführt haben, auch nicht einheitlich sein. Da die Reaktionen das ewige Wesen gezwungenermaßen prägen, ist es klar, dass wir Zeuge dessen werden, dass die Wesen auch nicht einheitlich hervortreten. Und was wäre nun natürlicher oder gerechter, als dass diese oder jene Manifestationsart, mit der sich ein Wesen in früheren Leben beschäftigt hat, sichtbar werden muss und vom Überbewusstsein des unsterblichen Wesens hinter dem Organismus auf das derzeitige Leben und den derzeitigen Organismus eine Reflexion zurückwirft oder sich dort widerspiegelt. Hat es in früheren Leben edle und für Seele und Körper gesundheitsfördernde Manifestationen, Wünsche und Sehnsüchte gehabt, dann ist es selbstverständlich, dass sein späteres Leben nicht umhin kann, hierdurch geprägt zu sein. Mit anderen Worten, jedes neue Leben ist faktisch nur eine Fortsetzung des vorherigen. Jene Wünsche und Sehnsüchte, die das Wesen im letzten Leben nicht befriedigen konnte, setzen sich eben im neuen Leben weiter fort und eilen dort ihrer Befriedigung entgegen. Das bedeutet wie gesagt, dass sich jedes Wesen mitten in seiner ewigen Schöpfung befindet und damit in seiner ewigen Bewusstseinsfunktion oder seinem ewigen Erleben des Lebens.


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