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Lesen und suchen im Das Dritte Testament
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(639-1052) 
 
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Die Zusammenarbeit zwischen den drei "X" macht das aus, was der Wahrnehmung zugänglich ist, oder das, was das Bewusstsein oder das Leben ausmacht. Das Ich als der "feste Punkt" im Lebewesen  779. Nach dieser kleinen Darlegung darüber, was ich mit dem Begriff "Lebenssubstanz" ausdrücken möchte, wollen wir nun auf unsere Manifestation der Analysierung des Bewusstseins zurückkommen. Wir kamen zur "Lebenssubstanz Nr. 5", die wieder dasselbe ist wie das, was wir sonst für gewöhnlich "Materie" oder "Stoff" nennen. Bevor wir weitergehen, wollen wir die hier erwähnten "Substanzen" etwas näher betrachten. Wie die Leser aus früheren Analysen hier im "Livets Bog" wissen und wie es für sie durch hierfür erstellte kommende Symbole in diesem Buch weiter vertieft werden wird, stellt das Lebewesen ein dreieiniges Prinzip bestehend aus "X1", "X2" und "X3" dar. Wir sind bereits damit einverstanden, dass jedes dieser drei Prinzipien seiner Eigennatur nach nur die Analyse "Etwas, das ist" darstellt, d.h. also, dass sie alle mit "X1" identisch werden und als solches über jede Form von Wahrnehmung vollkommen erhaben sind. Wenn wir deshalb nichtsdestoweniger die Existenz dieser Prinzipien erkennen können, beruht diese Erkenntnis auf einer Zusammenarbeit zwischen den genannten drei Prinzipien, die der Wahrnehmung zugänglich ist, was wieder dasselbe ist wie Erleben oder das, was wir "Leben" nennen.
      Das Verhältnis dieser drei "X" zum "Leben" kennen wir bereits ein wenig, da wir durch die früheren Analysen gesehen haben, dass "X1" das Ich im Lebewesen darstellt, "X2" stellt die Schöpfungsfähigkeit dieses Ichs dar, während "X3" ein Resultat dieser Schöpfungsfähigkeit ist und zum äußeren sichtbaren Ausdruck des Ichs wird. Es ist ja dieser sichtbare Ausdruck, den wir "Lebewesen" nennen. Das Sichtbare des Lebewesens ist also nicht das Ich selbst. Das ist an sich völlig über die Sichtbarkeit erhaben, da es vor der Sichtbarkeit existiert. Die Sichtbarkeit kann ja nur als etwas existieren, was das Ich hervorbringt. Aus dieser hervorgebrachten Sichtbarkeit können wir die Schöpfungsfähigkeit erkennen, die sich wiederum als untergeordnete Eigenschaft enthüllt, kontrolliert und geführt durch etwas Unsichtbares oder etwas der Wahrnehmung Unzugängliches. Und durch die Erkenntnis dessen, dass Schöpfung, Manifestation und Sichtbarkeit untergeordnete Eigenschaften sind, die nur in Verbindung mit einem übergeordneten, dirigierenden Zentrum existieren können, wird dieses Zentrum zur Wirklichkeit. Diese Wirklichkeit ist deshalb der absolute "feste Punkt", um den herum der ganze übrige Teil des Lebewesens sich "bewegt" oder "vibriert" und als das hervortritt, was wir entweder bewusst oder unbewusst im täglichen Dasein mit dem Begriff "Ich" bezeichnen. Dieses Ich stellt also den ewig unveränderlichen Teil im Lebewesen dar. Es ist die ewige Stille oder der ewige "feste Punkt", von dem aus die "Bewegung" oder "Vibration" dieses Wesens ausgemessen werden kann.


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