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(639-1052) 
 
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Wie man wissen kann, dass etwas anderes als Bewegung existiert. Bewegung enthüllt ein "wollendes Etwas". Da, wo das "wollende Etwas" die Bewegung innerhalb seines eigenen Bereichs nicht beherrscht, entsteht das, was wir "Katastrophen" nennen  787. Wie kann man nun wissen, dass ein solcher Bereich oder irgendetwas anderes als eben "Bewegung" überhaupt existiert?
      Ja, das kann man durch den simplen Grund, dass "Bewegung" niemals selbständig existieren oder vorkommen kann. Sie ist, wie die Analysen des "Livets Bog" gerade aufzeigen, immer ein Glied in der einen oder anderen planmäßigen Schöpfung und enthüllt sich damit als Ausdruck eines "Wunsches", eines "Willens" und wird dadurch als mit "Gedanken" identisch sichtbar, ja, sie wird schließlich als "Intellektualität" und "Liebe" erlebt. Die "Bewegung" enthüllt also die Tatsache, dass es ein "Etwas" gibt, das "intellektuell" und "liebevoll" sein kann. Aber wer ist dieses "Etwas"? Glaubt man, dass die "Bewegung" an sich die Fähigkeit hat, irgendeine Form einer anderen "Bewegung" zu erleben? Glaubt man, dass ein Schwungrad an einer Dampfmaschine selbst begehren kann, schneller oder langsamer zu laufen? Glaubt man, dass die Geschwindigkeit eines Eisenbahnzuges selbst den "Wunsch" hat, an diesem oder jenem Bahnhof anzuhalten? Ist es nicht der Gedanke oder Wille des Lokomotivführers und damit sein Bewusstsein, der die Geschwindigkeit des vorwärts brausenden Zuges direkt bestimmt? Und ist es nicht in allen Situationen, die vorkommen können und in denen die Rede von "Bewegung" ist, genauso? Ist "Bewegung" nicht gerade etwas, was immer nach dem Willen geführt, gesteuert oder geformt werden muss und damit zum Ausdruck eines Gedankens und eines Wunsches wird, eine "Lebensäußerung" wird? Was sind Katastrophen anderes als "Bewegungsarten", die sich der Kontrolle des Willens und Gedankens desjenigen entziehen, der der Urheber des Katastrophenbereiches ist, und die deshalb mit anderen "Bewegungsarten" kollidieren, die Zerstörung, Scherben und Splitter schaffen? Wenn Bombeneinschläge, Torpedierungen oder andere Formen von zersetzenden oder zerstörerischen Erscheinungen in so großem Ausmaß "Katastrophen" für diejenigen Wesensformen von Leben sind, die sie treffen, so liegt das ja ausschließlich an dem Umstand, dass sie hier einen plötzlichen Einsatz von "Bewegungsarten" und damit von Energien und Kräften darstellen, der völlig außerhalb der beschützenden Kontrolle und Beherrschung des rechtmäßigen Urhebers des Bereiches liegt. Sie erfüllen daher nicht die Gesetze, die ausschließlich eine Bedingung für das normale Wohlbefinden dieses Bereiches sind. Wenn dieser Urheber mit seinem Gedanken und Willen auf die eine oder andere Weise imstande wäre, mit entgegenwirkenden Energiearten die katastrophalen fremden "Bewegungsarten" zu binden und damit unschädlich zu machen, könnte für diesen Urheber ja keine Katastrophe entstehen. Vielmehr könnte die ganze Erscheinung leicht zur Katastrophe für den Urheber der fremden Energie werden, denn die Situation würde dann bedeuten, dass die von diesem Urheber gegen sein Opfer gerichtete Katastrophe missglückt wäre. Und die Vorteile, die die Katastrophe ihm selbst hätte bringen sollen, müssten damit ausbleiben. Wir sehen hier, dass für beide Parteien dasselbe gilt, nämlich dass dort, wo deren Berechnungen und damit die Kontrolle ihres Willens nicht ausreicht, die "Katastrophe" entsteht.
      Ist es nicht dasselbe, was bei sogenannten "Naturkatastrophen" zur Geltung kommt? Was sind ein Erdbeben, ein Vulkanausbruch, eine Sturmflut und ähnliches anderes als Energie- oder "Bewegungsarten", die außerhalb der Bewusstseinskontrolle oder der gesundheitlichen Automatfunktionen des Erd-Ichs geraten sind und dadurch für dessen eigene Mikrowesen – die Pflanzen, Tiere und Menschen – zur "Katastrophe" werden, die zu einer Art vorübergehender Abnormität oder Krankheit werden, vollkommen analog der Krankheiten von Menschen und Tieren? Sind nicht gerade auch sie abnorme Erscheinungen, organische Energie- oder "Bewegungsarten", die vorübergehend außerhalb ihrer normalen Automatfunktionen geraten sind und dadurch für die Mikrowesen jener Wesen in den betreffenden körperlichen Gebieten oder Regionen "Naturkatastrophen" verursachen?
      Wie wir hier gesehen haben, fehlt es nicht an Realitäten, die es zur Tatsache machen, dass Energie- oder "Bewegungsarten" unmöglich unkontrolliert auftreten können, ohne "Katastrophen" zu erschaffen. Da sie aber eben nicht immer "Katastrophen" hervorrufen, sondern auch als "willenskontrolliert" und damit als "planmäßige" Erscheinungen auftreten, enthüllen sie ja gerade ein "willenführendes Etwas". Und dieses "willenführende Etwas" unterscheidet sich dadurch von "Bewegung", dass es selbständig ist und die "Bewegung" beherrschen kann und damit der Herr der "Bewegung" ist. Aber dieses "Etwas" kann an sich, wie wir immer wieder festgestellt haben, absolut keine andere Analyse haben als die eines "Etwas, das ist", da alles, was wir auch immer sagen mögen, immer nur diese oder jene "Bewegungsart" bezeichnen kann, die dieses "Etwas" "gewollt" oder "kontrolliert" hat. Die Analyse kann deshalb unmöglich eine Analyse des "wollendes Etwas" selbst sein, sondern ist vielmehr eine Analyse dessen, was es will. Mit anderen Worten, es ist nur eine Analyse des "Willens" und nicht des wahren Urhebers des "Willens". Und um zu markieren, dass dieses "wollende Etwas" also außerhalb von "Bewegung" existiert und damit außerhalb jeder Analyse, haben wir ja gerade diesen seinen namenlosen Zustand als "X1" bezeichnet.


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