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(639-1052) 
 
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"X2" stellt den Bereich der Verbindung des Bewusstseinslebens mit dem "göttlichen Etwas" dar. An der Schwelle zur allerersten zarten Morgendämmerung des Bewusstseins oder des Lebens  788. Es existiert also "Etwas", was nicht "Bewegung" ist, sondern der Herr der "Bewegung" oder ihr dirigierender Faktor ist. Dieser Faktor muss somit seiner Eigennatur nach Stillstand sein und damit jenen "festen Punkt" ausmachen, von dem aus einzig und allein die "Bewegung" ihren ersten Ursprung nehmen kann. Ohne diesen "festen Punkt" könnte absolut keine "Bewegung" ihren ersten Ursprung bekommen und könnte somit absolut niemals entstehen. Da die Existenz dieses "Etwas" die unerschütterliche Bedingung für die Existenz jeder "Bewegung" ist, aber nicht selbst die "Bewegung" sein kann, haben wir hier einen Bereich gefunden, in dem "Bewegung" nicht existiert. Da aber dieser "feste Punkt" im Bereich von "X3" nicht existiert – der, wie wir gerade gesehen haben, ein hundertprozentiger Bereich von "Bewegung" ist –, ist also die eigentliche Verbindung zwischen "Bewegung" und "festem Punkt" weder in "X1" noch in "X3" zu finden. Da dann nur noch der Bereich von "X2" übrig bleibt, enthüllt sich dieser Bereich somit als Schauplatz der Verbindung zwischen der "Bewegung" – und damit dem Bewusstseinsleben – und dem "göttlichen Etwas". In der Domäne dieses "X2" finden wir daher einen höchst eigentümlichen Zustand. Wir finden nämlich hier sowohl absolute "Stille" oder einen "festen Punkt" als auch "Bewegung" vor, und ein solches Verhältnis wäre in den anderen beiden "X" absolut ausgeschlossen. In "X1" können wir, worauf wir schon hingewiesen haben, nur absolute "Stille" und in "X3" ausschließlich nur "Bewegung" finden. Es ist hier deutlich zu sehen, dass diese beiden "X" vollkommen leblose oder tote Faktoren wären, wenn jedes von ihnen ausschließlich in dieser seiner Eigennatur existierte. Wie uns aber bereits bekannt ist, existieren diese "X" nicht jedes für sich, sondern sie sind unlösbar zu einer Einheit verbunden. Nur hier in den Analysen können wir die einzelnen "X" und ihre besondere Natur voneinander trennen. Ausschließlich diese ihre unlösbare Verbindung miteinander ist es, die das gesamte oder vereinigte Hervortreten der "X" bedingt, welches als "Lebewesen" den Sinnen zugänglich ist.
      Als Zentrum dieses göttlichen Zusammenspiels, dieser göttlichen Dreieinigkeit, dieser genialen Offenbarung des "Lebewesens" – funkelnd und strahlend in "Gottes eigenem Bild" – sehen wir also das zweite "X". Hier tritt der allererste schwache Schimmer der göttlichen Strahlenglorie, die wir "Bewusstsein" nennen, in Erscheinung. Im Inneren von "X2" befinden wir uns an der Schwelle der allerersten schwachen Morgendämmerung des Lebens. Alles ist noch ruhig und still. Eine Ahnungsatmosphäre, ein hoffnungsvolles Verlangen und eine zunehmende Spannung machen hier das aus, was uns vom "festen" Boden des Ichs hinaus in den ungeheuren vibrierenden Ozean der Welt der Formen führen wird. Aber noch befinden wir uns in den Nachtregionen. Die klare Bewusstseinssonne unserer Mentalität befindet sich noch hinter dem vor uns liegenden Horizont. Wir sind noch im Bereich der großen Stille, des großen Schweigens oder des absolut "festen Etwas", dessen ewige Unerschütterlichkeit oder Unbeweglichkeit uns genauso ewig die fundamentale "feste Achse" garantiert, um die sich die ungeheuren Sternenwelten, Sonnensysteme oder mentalen Milchstraßen unseres Bewusstseins oder unserer Sinne solide, zuverlässig und ruhig drehen können. Und in einem ewig fortdauernden Rhythmus – Spirale für Spirale – wird unser Erleben in einen Lichtozean nach dem anderen geführt und macht uns dort zu Zeugen der Offenbarung von einem Reich nach dem anderen, einer Sphäre nach der anderen, einer Feuertaufe nach der anderen, um eine Einweihung nach der anderen in das höchste Licht und die dunkelsten Schatten des Lebens durch die heiligsten Regionen unserer Gedankenwelt passieren zu lassen und uns damit eins mit der Gottheit zu machen und uns in seiner strahlenden Lebenskunst ewig daran teilhaben zu lassen, allem "den Lebensatem einzublasen" und Intellektualität und Liebe über Wesen, Zonen und Sphären der ganzen Welt auszustrahlen.


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