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Lesen und suchen im Das Dritte Testament
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(639-1052) 
 
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Manifestation und Schöpfung. Die materielle Welt kann nur als Spiegelbild der "inneren Welt" der Lebewesen existieren  801. Aber so wie sich die "äußere Welt" durch unsere Sinne in unserer "inneren Welt" widerspiegelt, genauso kann sich unsere "innere Welt" in der "äußeren Welt" widerspiegeln. Die Veränderungen, die wir an den "Kopien" in unserer "inneren Welt" vornehmen, können wir in der "äußeren Welt" sichtbar machen, wo sie dann für unsere Mitwesen anschaubar werden. Wir müssen dann hier in der Materie der "äußeren Welt" "Kopien" jener Kopien oder Erscheinungen formen oder erschaffen, die in unserer "inneren Welt" entstanden sind oder sich gebildet haben. Es ist diese Wiedergabe der Kopien der "inneren Welt" innerhalb der "äußeren Welt", die wir "Manifestation" oder "Schöpfung" nennen. Jede Manifestation oder Schöpfung ist also in Wirklichkeit nur eine in der "äußeren Welt" hervorgebrachte Kopierung oder Wiedererschaffung der "inneren Welt" der Lebewesen. Es ist diese "äußere Welt", die in ihrem gröbsten Hervortreten als das erlebt wird, was wir die "physische Welt" nennen. Und sie ist es, die, wie der Leser hier verstehen wird, für gewöhnlich als "materielle Welt" betrachtet wird. Aber diese "materielle" Welt kann also niemals in irgendeinem Fall existieren oder entstehen, außer eben als Spiegelbild der "inneren Welt" der Lebewesen. Diese Tatsache haben wir bereits früher im "Livets Bog" in unserer Erkenntnis dessen angetroffen, dass ein Haus nicht ohne einen Baumeister entstehen kann, so wie auch ein Kleidungsstück nicht ohne einen Schneider entstehen kann. Was ist wohl ein Haus oder ein Kleidungsstück anderes als eine in physischer Materie manifestierte "Kopie" von Erscheinungen in der "inneren Welt" des betreffenden Urhebers?


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