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(639-1052) 
 
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Das alte Wort "Gottes Geist schwebte über dem Wasser" wird zur Wirklichkeit. Weshalb dieses Wort die Natur als "Wasser" bezeichnet. "Geist" und der "heilige Geist"  805. Wir haben nun einen kleinen Einblick bekommen, wie unser eigenes Erleben unseres eigenen "Selbst" oder "Ichs" als Empfindung zunächst einer "äußeren", den Sinnen zugänglichen Welt und danach einer "inneren Welt" ausgelöst wird, die wir nicht mit den äußeren physischen Sinnen sehen können, in die wir aber trotzdem mehr oder weniger mit unserem Willen eingreifen können und die wir umformen können, wodurch diese Welt ebenfalls als aus Materien bestehend enthüllt wird, mit denen wir in gewisser Weise jonglieren können. Da aber die Materien dieser beiden Welten somit nur entweder als "äußere" oder als "innere" Materie empfunden werden können, musste das Lebewesen sie längst für die Erkenntnis seiner selbst kennzeichnen. Das ist der Grund dafür, dass wir die erstgenannte Materie als "Materie" bezeichnen, während wir die letztgenannte Materie als "Geist" bezeichnen. Hinter dem Begriff "Geist" verbirgt sich also eine Realität, die genauso wirklich ist wie jede physische Erscheinung, obwohl man sie nicht direkt bearbeiten oder mit den physischen Händen greifen kann. Die Existenz der geistigen Welt zu verneinen, ist also dasselbe, wie seine eigene Bewusstseinsfunktion zu verneinen. Wir haben aber nicht bloß die Existenz dieser beiden Welten gesehen, wir haben auch gesehen, dass es keine physische Materie gibt, die nicht "Geist" enthüllt, so wie wir auch gesehen haben, dass es keine Form von "Geist" gibt, die nicht Materie enthüllt. Wir werden niemals und in keinem Fall eine physische Materie erleben können, die ihrer Struktur nach keine Logik, was wieder Willensmanifestation bedeutet, enthüllt. Diese ist wiederum dasselbe wie Gedanken- oder Bewusstseinsmanifestation und stellt damit eine hundertprozentige Enthüllung von "Geist" dar. Genauso ist es auch unmöglich, "Geist" zu erleben, der nicht etwas ausdrückt, das seinem ersten Ursprung nach aus den "Eindrücken" aus der äußeren physischen Welt besteht. Das alte und ewige Wort "Gottes Geist schwebte über dem Wasser" wird hier zur lebendigen und unumstößlichen Wirklichkeit. Hinter dem physischen Organismus jedes Lebewesens existiert dessen "innere Welt", dessen Bewusstsein, d.h. also dessen "Geist". Da die sogenannte "Natur" in ebenso großem Ausmaß Logik, Gedanken und Willensmanifestation zum Ausdruck bringt und damit ein dahinter existierendes Bewusstsein enthüllt und Bewusstsein dasselbe wie "Geist" ist, wird dieser "Geist" hinter der Natur also hier zur ebenso unumstößlichen Wirklichkeit. Dass das alte Wort die Natur als "Wasser" bezeichnet, verändert nicht das Prinzip. Dieses Wort bezeichnet in Wirklichkeit nur ein gewisses Stadium im Schöpfungsprozess der Erde, in dem das Wasser in überwältigendem Ausmaß die vorherrschende physische Materie ausmachte, ein Stadium, das noch bis heute die Manifestation der Erde dominiert, nicht bloß in der Natur selbst, sondern auch in überwiegendem Ausmaß in den Organismen der Wesen, sowohl den vegetabilischen als auch den animalischen. Dass dieser "Geist" wiederum sowohl als "Geist" als auch als "heiliger Geist" definiert wird, ist nur Ausdruck für das beginnende Aussortieren und Gruppieren der Erscheinungen der geistigen Materie durch das Lebewesen. Man beginnt, diese Erscheinungen als mehr oder weniger glückliches Material für den Aufbau der eigenen "inneren Welt" zu erkennen, man beginnt, bei diesen Erscheinungen zwischen mehr oder weniger guten "Lebenssubstanzen" zu unterscheiden.


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