Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Die ewigen Fazite, wie z.B. das dreieinige Prinzip, jedes der drei "X", der Ewigkeitskörper, Über- und Unterbewusstsein usw., existieren kraft des absoluten Sehens und machen das ewige Wesen selbst aus. Die Relativitäten sind das äußere wechselnde Licht oder der äußere wechselnde Strahlenglanz dieses ewigen Wesens. Wenn man das "kosmische Bewusstsein" verneint und gleichzeitig die "Relativitäten" erlebt | 820. Dieses "absolute" Sehen ist es, durch das solche Fazite wie das "dreieinige Prinzip", jedes der drei "X", der "Ewigkeitskörper", "Über- und Unterbewusstsein" usw. zur Erkenntnis wurden. Diese Fazite sind niemals bloße Reaktionen auf die Berührung von Bewegungen mit Bewegungen, sondern bringen alle – jedes für sich – hundertprozentig ihre Identität mit "Lebensäußerungen" zum Ausdruck. Genauso hundertprozentig ist ihre Existenz identisch mit der ewigen Existenz des Ichs. Sie alle sind Offenbarungen der Begegnung von Bewegungen mit dem "göttlichen Etwas" und der Ausstrahlungen von diesem "göttlichen Etwas". Sie können nicht selbständig existieren. Keines von ihnen könnte existieren, wenn das Ich nicht existierte. Und das Ich wäre niemals Ausdruck von Leben, wenn sie nicht existierten. Sie alle stellen Erscheinungen dar, die selbst nicht erschaffen sind, sondern die vielmehr ewige Fundamente darstellen, auf denen die Schöpfung ruht, verwurzelt in dem ewigen "Etwas", mit dem vereinigt sie das gesamte Hervortreten des Individuums ausmachen. Es sind diese ewigen Fazite oder absoluten Realitäten, die das "Lebewesen" selbst ausmachen, sowohl in Gestalt des "Gottessohnes" als auch in Gestalt des "Gottes". Es ist die äußere wechselnde, leuchtende und wärmende Energieentfaltung des ewigen Lebens dieses Lebewesens, es sind die Details in diesem seinem Strahlenglanz, die wir als "Relativitäten" wahrnehmen. Aber die "Relativitäten" wahrzunehmen und gleichzeitig das "kosmische Bewusstsein" und das "lebendige Etwas" dahinter zu verneinen, ist doch dasselbe, als ob man das Licht der Sonne sieht und erlebt, aber gleichzeitig ihre Existenz verneint. Und den "Relativitäten" jede Form von Wirklichkeit abzuerkennen, wäre wieder dasselbe, als ob man der kosmischen Individualität jede Form von äußerer Manifestation, Strahlungskraft und Leben aberkennen würde. Das hieße, sich gegen die Tatsachen zu stellen. Im Universum brütet nicht der Tod. Das Weltall ist funkelnde Bewegung, Bewegung ist Veränderung, Veränderung ist Wechsel von Licht und der Wechsel von Licht ist Wechsel von Farbe und wird damit zu dem funkelnden Strahlenglanz des ewigen Lebewesens, von dem wir selbst überschattet werden und mit dem wir selbst alles überschatten. |
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