Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Der "maskuline Pol" | 829. Unter dem "maskulinen Pol" sind hier all die Gedanken zu verstehen, die ein Begehren nach Überlegenheit an Stärke und Macht zum Ausdruck bringen, und solche Bewusstseinsfunktionen, die dies fördern. Daher ist das Bewusstsein solcher Wesen von vornherein von Natur aus gezwungen, gleichgesinnten Wesen gegenüber, d.h. ihrem "eigenen Geschlecht" gegenüber, feindlich eingestellt zu sein, denn diese Wesen haben ja dasselbe Begehren oder dieselbe Bewusstseinseinstellung und werden deshalb immer die geborenen Konkurrenten und Rivalen um Alleinherrschaft und Macht sein. "Maskuline" Wesen oder "Männchen" in Reinkultur sind also "spezielle Kampfwesen". Durch die Schöpfung "spezieller Kampfwesen", die Seite an Seite leben, hat die Vorsehung Bedingungen für die Entfaltung des "tötenden Prinzips" oder jener Bewusstseinsseite des Lebens geschaffen, die den Kontrast zum Licht oder zur Liebe darstellt, ohne den diese absolut nie erlebt werden könnte. |
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