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(639-1052) 
 
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Man kann nicht durch eine abnorme sexuelle Einstellung oder durch spezielle Experimente zur "Einweihung" oder zu "kosmischem Bewusstsein" gelangen  841. Hier wird der Leser möglicherweise verwundert ausrufen: "Kann man durch einen abnormen sexuellen Akt und eine abnorme sexuelle Einstellung "kosmisches Bewusstsein" erlangen?" Die Antwort muss ein absolutes "Nein" sein. Für all die Wesen, für die dieses sexuelle Leben und diese Einstellung abnorm sind – was wiederum bedeutet für alle mehr oder weniger ausgeprägten "einpoligen" Wesen – wird eine solche geschlechtliche Einstellung in der Praxis sehr leicht zur Auslösung einer regelrechten "Fahrt in die Hölle", d.h. zum Eingang in eine Reihe von Leben in kulminierendem Leiden und mentaler Finsternis. Man glaube schließlich nicht, dass man durch irgendeine "abnorme" Erscheinung Zugang zur vollkommensten und höchsten Einweihung bekommen kann, dass man dadurch vollkommen vom "heiligen Geist" überschattet wird. Im Gegenteil, es sind ja gerade alle "abnormen" Erscheinungen, die die "Wächter der Schwelle" darstellen oder die garantieren, dass man nicht hineinkommen kann, ohne das "Hochzeitsgewand" anzuhaben. Wir werden gleich einige der schrecklichen Fallgruben und Abgründe berühren, in die Menschen stürzen können, wenn sie allzu früh und unfertig an die Kräfte gerührt haben, die die Pforten zum ewigen Licht, zum neuen Paradies oder zum Gottesbewusstsein selbst direkt öffnen. Man glaube nicht, dass dessen Aneignung nur durch einen augenblicklichen Willensakt bedingt wird, der genauso leicht und schnell ausgelöst und ausgeführt werden kann wie ein Rezept aus einem Kochbuch. Man glaube nicht, dass man, indem man dieses oder jenes Experiment macht, augenblicklich "kosmisches Bewusstsein" erlangen kann. Derjenige, der dies versucht, führt sein Leben direkt und zielsicher mit großer Geschwindigkeit auf die finsteren Sphären von Geisteskrankheiten und Schwachsinn zu. Der sexuelle Willensakt muss sich in Kontakt mit dem natürlichen sexuellen Begehren des Wesens befinden. Man kann sich nicht ungestraft auf sexuelle Akte einlassen, deren treibende Quelle etwas ganz anderes ist als der eigene innere wirkliche sexuelle Drang. Wenn es nur auf dem hundertprozentigen Drang nach Geld oder dem Begehren danach, andere Formen von materiellen wie auch von mentalen Gütern zu erlangen, beruht, dass man sich auf sexuelle Akte und Befriedigungen einlässt, die absolut nichts mit dem eigenen wirklichen sexuellen Drang zu tun haben, ist man im Begriff, den höchsten Lebensfaktor im eigenen Inneren zu zerstören. Man wird allmählich entdecken, dass die Befriedigung und die Freude beim sexuellen Akt, die früher das höchste Glück für einen selbst waren, nicht mehr zu erreichen sind. Der Umstand, dass man sich auf die neuen sexuellen Akte einließ, die anfangs in Wirklichkeit nur ein Mittel waren, an Geld oder andere Güter zu kommen, hat unmerklich die eigene Fähigkeit unterminiert, durch den für die eigene mentale Stufe natürlichen Geschlechtsakt zur Befriedigung zu kommen. Und da die neuen sexuellen Erscheinungen, auf die man sich eingelassen hat, für die eigene Stufe auch nicht natürlich sind, nicht die Inspiration, Fülle und Freude am Leben geben können, die notwendig sind, um die körperliche und seelische Gesundheit zu bewahren, ist man alles andere als in einer Sphäre des Glücks. Man kann nicht durch das glücklich werden, was ursprünglich die eigene Natur war, und genauso wenig kann man von jenen neuen Erscheinungen zurückkehren, die einem wohl vielleicht die materiellen Güter verschaffen, die man sich zugedacht hatte, die aber weit davon entfernt sind, die Lebenslust zu vermitteln, die das natürliche Allgemeinbefinden und Wohlergehen des Wesens ausmachen.


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