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Lesen und suchen im Das Dritte Testament
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(639-1052) 
 
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Warum sich der Erdenmensch blind in dunkle sexuelle Schicksalsbahnen stürzt  849. Dass die betreffenden Wesen nicht direkt im jetzigen Leben in einer Gummizelle landen, stellt keine Entkräftung des Problems dar. Wir arbeiten hier mit Schöpfungsprozessen im Individuum, die weit längere zeitliche Bahnen umfassen als die kleinen Eintagsfliegenperioden, die die lokalen Leben des Erdenmenschen darstellen. Andererseits können wir jedoch in einem solchen einzelnen Erdenleben Zeuge dessen werden, wie etliche dieser Schicksalsbahnen in eine Gummizelle einmünden. Der Anfang einer solchen Bahn kann hier physisch nicht gesehen werden, da sich dieser über Lebensszenen erstreckt, lange bevor das jetzige Leben des betreffenden Wesens seinen Anfang nahm. Aber demgegenüber können wir andere Wesen sehen, wie sie sich auf eine solche dunkle sexuelle Bahn begeben, werden dann aber nicht Zeuge dessen, wie sie in der Gummizelle endet, da dieses Ende erst in einer Zukunft stattfinden wird, die hinter dem jetzigen Leben des betreffenden Wesens liegt. Genauso können wir natürlich auch Zwischenstadien dieser Bahnen sehen, in denen wir weder deren Anfang noch deren Ende erkennen, da diese beiden Faktoren ebenfalls außerhalb des jetzigen lokalen Erdenlebens des betreffenden Wesens liegen. Und diese Begrenzung der Perspektive ist der Grund dafür, dass sich die Wesen so blind in diese gefährlichen sexuellen Schicksalsbahnen stürzen und ihre Umformung vom Tier zum Menschen unmerklich an die drastische dunkle Sphäre dieser Bahnen anbinden.


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