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(639-1052) 
 
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Eine Rechtfertigung der Verheißung des Welterlösers vom "Erbe" des "ewigen Lebens"  876. Dieses Reich ist wiederum das "ewige Leben", das Jesus als Erbe demjenigen verkündet, der an ihn glaubt, d.h. dem, der sich durch die Erdenleben allmählich im Praktizieren der Nächstenliebe geübt hat oder so stark darin gelebt hat, dass diese Lebensweise nun wie eine Selbstverständlichkeit alltägliche Natur, Talent und Charakter solcher Wesen geworden ist. Diese Wesen können dem "Beistand, dem heiligen Geist" nicht entgehen, dessen Einzug in ihr Bewusstsein oder ihre Mentalität dasselbe ist wie "kosmisches Bewusstsein". Und da das Individuum durch dieses Bewusstsein nicht umhin kann, im wachen physischen, tagesbewussten Zustand sein ewiges Dasein oder seine ewige Existenz hinter den Erdenleben zu erleben, kann einem Individuum eine größere Erfüllung der Verheißung des Welterlösers nicht widerfahren. Eine größere Rechtfertigung der Worte des Meisters "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt" kann nicht manifestiert werden. Wird hier nicht deutlich, dass er geradezu die Inkarnation eben jener Eigenschaften ist, die den vollkommenen Welterlöser enthüllen? Liegt in dieser seiner Lichtflut von Worten an die Menschen nicht eine Erkenntnis seines Erlebens des "heiligen Geistes" oder seines kosmischen Bewusstseins? Kann er den Menschen auf irgendeine andere und stärkere Weise sagen: "Ich habe die 'Auferstehung', d.h. von neuem wiedergeboren zu werden, mit meinen eigenen wachen, tagesbewussten physischen und psychischen Sinnen erlebt und bin daher eins mit ihr geworden. Da ich aber damit, von neuem geboren zu werden, eins geworden bin und dadurch nicht umhin konnte zu erleben, dass das physische Erdenleben etwas ist, das wiederholt wird und somit nicht das endgültige oder fertige Leben ist, sondern bloß ein Detail oder Abschnitt eines sich ewig fortsetzenden Lebens ist, dass sich das Individuum also in Wirklichkeit mitten in einem ewigen Dasein befindet, kann ich nicht umhin, auch mit diesem ewigen Leben eins zu sein. Wenn aber die Existenz dieses ewigen Lebens somit eine Tatsache ist, kommt man nicht daran vorbei, dass diejenigen, die an meine Aussagen glauben und daher meinen Anweisungen in Bezug darauf folgen, wie man durch die Erfüllung des Gesetzes – durch die 'Nächstenliebe' – die verfeinerten und reinen Sinne entwickelt, durch die das Erleben dieses ewigen Lebens vor sich geht, dass solche Wesen ebenfalls denselben kosmischen Erlebenszustand erreichen werden wie den, den ich bereits erreicht habe, und dadurch genauso wie ich in physischem Tagesbewusstsein ihr eigenes ewiges Dasein sehen werden." – Kann man auf eine vollkommenere Weise dieses "ewige Leben" "erben"? Ist es hier nicht so, dass "man, selbst wenn man stirbt, doch sieht, dass man immer weiterlebt"? Bekommen wir hier nicht einen vollständigen, klaren Überblick darüber, in welcher Weise die Worte des Welterlösers Wahrheit sind und vollständig analog zu dem sind, was das Leben selbst dem entwickelten Forscher in Gestalt der Geisteswissenschaft oder der kosmischen Analysen im "Livets Bog" enthüllt?


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