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Lesen und suchen im Das Dritte Testament
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(639-1052) 
 
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Weshalb, kosmisch gesehen, alles eine Repräsentation von "Freudennuancen" ist  930. Der Leser wird hier möglicherweise einwenden, dass doch das Leben keine bloße Freude sei. Aber hier müssen wir darauf hinweisen, dass es eben die sogenannten "freudlosen" oder "unglücklichen" Erlebnisse oder Empfindungen des Lebens sind, die wir als die schwarzen oder dunklen Nuancen der Empfindungsskala bezeichnen. Da aber alle Nuancen, worauf wir zuvor hingewiesen haben, absolut notwendige Erscheinungen im Erlebensprozess sind, da wir ohne sie weder Aktivität noch Ruhe erleben könnten, kann ihre Existenz ihrer höchsten Analyse nach also in Wirklichkeit nur das Fundament für jede Art von Fähigkeit sein, ein absolutes wirkliches Glück, eine absolute wirkliche Seligkeit zu erleben. Der totale Tod würde im Universum herrschen, wenn sie nicht existieren würden. Da ihre Existenz ihrer tiefsten Natur nach gleichbedeutend mit Details in der Erschaffung von Glück und Freude ist, wird hier erkennbar, dass alle dunklen Bewusstseinstendenzen, kosmisch gesehen, Freudenmaterial repräsentieren, Freudendetails repräsentieren und dass sie dadurch, kosmisch gesehen, auch als Nuancen im Freudenempfinden zu bezeichnen sind. Sie bestimmen den Grad an Kultur, Kolorit, Geschmack und Farbe der Freudenempfindung oder des Lebenserlebens. Dass sie als unangenehm empfunden werden, ändert nichts an ihrer wahren Identität, etwas "Gutes" zu sein. Und so bezeichnen wir denn auch im "Livets Bog" die Details des Lebens ausschließlich als das "angenehme Gute" und das "unangenehme Gute". Alles, was existiert, bezeichnet also diese oder jene Form, diesen oder jenen Grad des "Guten". Dieser Umstand ist das, was das göttliche kosmische Fazit "Alles ist sehr gut" zur Tatsache macht.


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