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(639-1052) 
 
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Lebenssubstanz Nr. 30 – Die Empfindung des "Unbehagens". Lebenssubstanz Nr. 31 – Die Empfindung des "Behagens". Lebenssubstanz Nr. 32 – Das Kontrastprinzip  946. Ohne dieses Unterbewusstsein wäre also jede Form der Manifestation oder Schöpfung und damit jede Form des Lebenserlebens ausgeschlossen. Das Unterbewusstsein stellt somit ein zum Individuum gehörendes, aber außerhalb des Überbewusstseins liegendes Terrain dar. Dieses Terrain grenzt direkt an die äußere, sichtbare und dem Individuum fremde Umgebung. Das Individuum begegnet also diesen fremden Energien (der äußeren Umgebung, der Natur, dem Einwirken der Mitwesen usw.) direkt mit seinem "Unterbewusstsein". Da aber diese Begegnung dasselbe ist wie die Begegnung zwischen den zwei Energiearten: der Energie der Umgebung und der Energie des Individuums, ist es selbstverständlich, dass das Resultat dieser Begegnung zu einer Reaktion wird. Diese Reaktion wird wiederum entweder ein Sieg für die fremde Energie sein oder für die Energie des Individuums. Wird sie ein Sieg für die fremde Energie, so wird das von dem Individuum als "Unbehagen", "Schmerz" oder "Unglück" empfunden, während sie vom Individuum als "Behagen", "Wohlbefinden" oder "Glück" empfunden wird, wenn diese Begegnung zu einem Sieg für die Energie des Individuums wird. Hier stehen wir vor den beiden großen Grundfaktoren in jeglichem Erleben des Lebens oder in jeder Form der Wahrnehmung, nämlich der mentalen Lichtempfindung und der mentalen Finsternisempfindung, von denen aus alle anderen Formen von Gegensätzen im Leben manifestiert werden. Diese beiden Faktoren, die Empfindung von "Unbehagen" und die Empfindung von "Behagen", wollen wir als "Lebenssubstanz Nr. 30" bzw. "Lebenssubstanz Nr. 31" bezeichnen. Diese beiden Faktoren stellen wiederum gemeinsam das Fundament für jegliches Erleben oder Wahrnehmen dar, nämlich das "Kontrastprinzip", das wiederum als "Lebenssubstanz Nr. 32" zu bezeichnen ist.
      Zwischen dem Überbewusstsein des Ichs und seiner äußeren Umgebung (Natur, Mitwesen usw.) finden wir also das "Unterbewusstsein" des Ichs. Da es dieses Unterbewusstsein oder das zwischen dem Überbewusstsein und der äußeren Umgebung liegende Terrain ist, in dem die Begegnung zwischen den Energien stattfindet, die aus der Umgebung von außen her kommen, und den Energien, die aus den Talentkernen im Überbewusstsein oder Schicksalselement von innen her kommen, finden auch hier die Reaktionen auf diese Begegnung statt. Hier werden dem Individuum die Reaktionen als größere oder kleinere Nuancen von "Unbehagen" oder "Behagen" offenbart. Das Unterbewusstsein ist also der Schauplatz des Lebenserlebens oder die Lebensbühne des Ichs.


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