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(639-1052) 
 
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Wie totale Bewusstlosigkeit oder Tod durch den Spiralkreislauf unmöglich gemacht wird  976. Da nichts erlebt werden kann, wenn es nicht durch seinen Kontrast hervorgehoben wird, kann auch das Licht nicht erlebt werden, wenn es nicht durch die Finsternis hervorgehoben wird. Etwas, das nicht durch irgendeinen Kontrast hervorgehoben wird, ist für die Wahrnehmung absolut unzugänglich und deshalb unsichtbar. Das Erleben eines absoluten Friedens ist also dort unmöglich, wo dieser nicht durch irgendeinen Kontrast hervorgehoben wird. Da der Kontrast zum Frieden dasselbe ist wie "Unfrieden", ist die Erschaffung des Unfriedens also immer unerschütterlich die erste Phase in der Erschaffung des Wissens über den "Frieden" und damit die erste Phase in der Erschaffung mentalen oder göttlichen Lichtes oder göttlichen Bewusstseins. Wesen, die niemals Unfrieden erlebt haben, können unmöglich irgendein tagesbewusstes Wissen über den Frieden haben. Eine solche Daseinsform ist für sie unumgänglich ein unbewusstes und damit total "totes" Dasein. Das Entstehen eines solchen Daseins wird jedoch gerade durch den Kreislauf unmöglich gemacht. Wenn die Wesen so viel mentales Licht begehrt und erlebt haben, dass es bei ihnen zu C-Wissen, Gewohnheitsbewusstsein oder einer Überbewusstseinsfunktion geworden ist und deshalb nicht mehr im Tagesbewusstsein ansässig ist, beginnt gleichzeitig in ihnen die Sehnsucht oder das Begehren danach, den Gegensatz zum Licht zu erleben. Die Details der Befriedigung dieses Begehrens erfüllen dann das Tagesbewusstsein als "A-Wissen" oder als wache bewusste Gedanken, die anschließend zu "B-Wissen" werden, um später als "C-Wissen" vom Tagesbewusstsein in das Überbewusstsein überzugehen, wonach das Begehren vollkommen befriedigt ist.
      Da diese Befriedigung wiederum das Begehren nach dem Gegensatz zur Finsternis – dem Licht – hervorruft, wie es im derzeitigen Abschnitt der Entwicklung der Erdenmenschheit der Fall ist, wird das Licht wieder von "A-Wissen" zu "B-Wissen" und dann zu "C-Wissen" werden, und damit wird es wieder das Begehren nach der Finsternis hervorrufen usw., und es fördert damit die Ewigkeit des Lebens oder die totale Unvergänglichkeit. Dieser ewige Kreislauf vom Licht zur Finsternis und von der Finsternis zum Licht ist das, was wir hier im "Livets Bog" als "Spiralkreislauf" bezeichnen.


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