Stern-Symbol im Menü


Lesen und suchen im Das Dritte Testament
   Ziff.:  
(639-1052) 
 
Erweiterte Suche
   

 

Die Erdenmenschen sind für die letzte Phase der Welterlösung parteiisch geworden und sprechen dadurch der ersten Phase jede Form von Identität mit dem Licht ab  980. Dass die Welterlöser der letzten Phase heute den Erdenmenschen weit mehr zusagen als die Welterlöser der ersten Phase, ist klar, da diese letztgenannten Wesen nur eine Anleitung und Stimulans repräsentieren, die die Erdenmenschen heute überhaupt nicht mehr brauchen, da sie wie gesagt diesen Gedankenzustand oder diese Bewusstseinsnatur der früheren Helfer jetzt selbst im Überfluss besitzen, ja bis zu einem solchen Ausmaß, dass dieser Bewusstseinszustand für sie die pure Belästigung ist, eine Belästigung, von der sie sich freikämpfen wollen. Von diesem lokalen Bewusstseinsniveau aus gesehen ist dieser Bewusstseinszustand also ganz richtig zu etwas "Bösem" geworden. Und wenn sie diese ganze Bewusstseinssphäre als "Finsternis" oder das "Böse" bezeichnen und die Welterlöser dieser Sphäre als "Teufel" oder ähnliches bezeichnen, so beruht das also nur auf einer lokalen Perspektive. Ihr mentaler Horizont erstreckt sich nicht über diese lokale Perspektive hinaus. Dass auch dies das Welterlösungsprinzip ist, dessen sie hier in Wirklichkeit Zeuge werden, können sie nicht erkennen, und sie müssen deshalb zwangsläufig für den Teil der Welterlösung parteiisch werden, den sie sehen oder verstehen können. Aber Parteilichkeit ist wie gesagt das unsichtbare oder versteckte Gewicht in der Waagschale der Gerechtigkeit. Und in diesem Fall liegt das unsichtbare Gewicht zugunsten der letzen Phase der Welterlösung in der Waagschale. Der Erdenmensch ist in seinem derzeitigen Stadium also parteiisch für die letzte Phase der Welterlösung und unterschätzt daher die erste Phase dieser Erlösung und spricht dieser Phase jede Form von Identität mit dem Licht oder der göttlichen Allliebe ab. Solange das Wesen in dieser Parteilichkeit lebt, lebt es in einer unwahren Auffassung von der Gottheit und von ihrem wirklichen Weltplan, und es kann somit keinen absolut wirklichen Beweis für die Existenz der göttlichen Allliebe bekommen. Seine Auffassung sowohl von der Gottheit als auch vom Leben und von seinem eigenen Selbst kann nur eine "Glaubenssache" sein und bleiben, wenn das Wesen nicht sogar ein totaler, Geist und Gott verleugnender Materialist ist.


Kommentare bitte an das Martinus-Institut senden.
Fehler- und Mängelanzeigen sowie technische Probleme bitte an Webmaster senden.