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   Ziff.:  
(639-1052) 
 
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Alle materiellen Wahrnehmungsobjekte sind in Wirklichkeit nur Geschwindigkeitsbegriffe. Hierin sind auch die Erscheinungen Zeit, Raum und Farben inbegriffen  988. Welcher Unterschied besteht nun zwischen dem Verhältnis eines "erschaffenen" Dinges zu "Etwas", das "unendlich" ist, und zu "Etwas", das "begrenzt" ist, oder zu "Etwas", das "endlich" ist, oder zu "Etwas", das "zeitlich" ist? Ja, hier muss man sich erst klarmachen, was das Verhältnis eines "erschaffenen" Dinges zu einem anderen "erschaffenen" Ding ist. Da ein "erschaffenes" Ding eine Energiekombination ist, ob sie nun in fester, flüssiger oder gasförmiger Materie auftritt und somit eine "Bewegungsart" ist, ist das Verhältnis eines "erschaffenen" Dinges zu einem anderen "erschaffenen" Ding in Wirklichkeit dasselbe wie eine "Bewegungsdifferenz". Das eine Ding kann mehr oder weniger "schnell" sein als das andere. Es ergeben sich also Grade von Geschwindigkeit. Diese Geschwindigkeitsgrade sind es, die auf die Sinne wirken. Es sind dieselben Grade, die Maß- und Gewichtsfazite ausmachen, die ja wiederum dasselbe sind wie Wirkungsfazite. Ausnahmslos alles, was der Wahrnehmung direkt zugänglich ist, besteht also in Wirklichkeit in Graden von Geschwindigkeit. Da Geschwindigkeit wiederum dasselbe ist wie "Energie", ist also alles, was wahrgenommen werden kann, dasselbe wie Grade von "Energie". Aber es ist nicht üblich, die alltäglichen Wahrnehmungsobjekte als Geschwindigkeits- oder Energiegrade zu bezeichnen. Nur dort, wo von einer materiellen Erscheinung die Rede ist, die so herausragend ist, dass ihre Bewegung physisch sichtbar ist, bezeichnen wir sie mit Energie- oder Geschwindigkeitsgraden. Dort, wo diese Bewegung nicht sichtbar, aber trotzdem vorhanden ist, benennen wir ihre Grade mit ganz anderen Bezeichnungen, nämlich "Zeit", "Raum" und "Farben". Wenn wir über ein Ding sagen, dass es z.B. zehn Jahre alt ist, so beinhaltet der Ausdruck "zehn Jahre" also ein gewisses Energieareal. "Zehn Jahre" wirken mehr auf die Sinne als fünf, aber weniger als zwanzig. "Zeit" ist also ein Energiebegriff. Genauso verhält es sich mit Maßen. Zehn Meter wirken stärker auf die Sinne als fünf, aber schwächer als zwanzig. Raum ist ebenfalls ein Energiebegriff. Da Farben ebenfalls Energiebegriffe sind – anderenfalls könnten sie ja nicht wahrgenommen werden –, sind "Zeit", "Raum" und "Farben" genau genommen nur Energie- oder Geschwindigkeitsgrade. Ohne "Bewegung" und ohne dass diese wiederum in Grade eingeteilt würden, gäbe es weder Zeit noch Raum noch Farben. Alle materiellen Wahrnehmungsobjekte sind also in Wirklichkeit "Geschwindigkeitsbegriffe".


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