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   Ziff.:  
(1053-1590) 
 
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Nur "außerhalb" des Lebens sind die "erschaffenen Dinge" illusorisch. Innerhalb des Lebens sind sie unerschütterliche Wirklichkeit  1054. Um die "erschaffenen Dinge" ganz real oder praktisch als Illusionen erleben zu können, müsste man also seine Erlebens- oder Wahrnehmungsfähigkeit total verlieren, wodurch man dann nicht mehr als dreieiniges Prinzip existieren würde, sondern vielmehr nur als ein einzelnes Prinzip in Gestalt eines "ewigen Etwas, das ist". Wenn man aber seine Erlebensfähigkeit verlieren würde, wäre ja jede Form von Erleben vollkommen unmöglich. Und dort, wo die Erlebensfähigkeit total ausgelöscht wäre, existierte nur eine ewige Stille, ein absoluter Tod anstelle eines absoluten Bewusstseins, eines absoluten Lebens. Da es aber eine unerschütterliche Tatsache ist, dass das "ewige Etwas, das ist" keine ewige Stille und kein ewiger Tod, sondern Bewusstsein und Leben ist, werden die "Illusionen" – nicht zu Illusionen, sondern – zu unerschütterlichen, greifbaren Dingen oder zu wahrer Wirklichkeit "innerhalb" dieses Lebens. Der entwickelte Forscher ist also durch das "Livets Bog" längst mit der Tatsache vertraut, dass die Identität der "erschaffenen Dinge" mit "Illusionen" nur "außerhalb" des Lebens selbst existiert. "Innerhalb" des Lebens sind die "erschaffenen Dinge" real genug. Ärzte und Krankenhäuser können nicht überflüssig gemacht oder ersetzt werden, indem man Krankheiten und Verletzungen als identisch mit "Illusionen" interpretiert, genauso wenig wie das Essen und Trinken überflüssig gemacht werden können, indem man Hunger als Illusion interpretiert. Dass "groß" und "klein", "Zeit" und "Raum", "Liebe" und "Hass", "weniger Begabung" und "mehr Begabung", "Einwicklung" und "Entwicklung" "innerhalb" des Lebens oder dort, wo diese Phänomene erlebt werden können, hinreichend real und wirklich sind, ist jene Tatsache, die für die Schöpfung des vollkommenen Lebens nichts anderes als fundamental sein kann.


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