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   Ziff.:  
(1053-1590) 
 
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Das "X-Dasein" des Lebewesens kann dem direkten praktischen Erleben niemals zugänglich werden  1057. Aber dank des Umstandes, dass überhaupt kein Erleben stattfinden kann, ohne eben eine Reaktion des Ungleichgewichts zwischen zwei Kontrasten zu sein ‒ da das totale Gleichgewicht ja beide Kontraste aufhebt und damit Wahrnehmung oder Sichtbarkeit ausschließt ‒, kann diese ewige Existenz des Lebewesens als "X-Dasein" niemals einem realen Erleben direkt zugänglich sein. Denn ein reales Erleben dieses ewigen Daseins wäre ja eine totale Auslöschung des Bewusstseins des betreffenden Wesens. Übrig bliebe ganz sicher ein "Etwas, das ist", aber wer sollte an dessen Existenz Freude haben? – Etwas, das nicht lebt, kann ja bewusstseinsmäßig nur ein "ewiges Nichts" oder den absoluten Tod repräsentieren.


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