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(1053-1590) 
 
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Die "Ewigkeit" ist dasselbe wie das Ich oder das "Unver­änder­liche", während das "Jetzt" dasselbe ist wie die Mani­festa­tions­formen des "Lebewesens" oder das "Veränder­liche"  1066. Mit der oben genannten Erkenntnis als Tatsache ist es leicht, sich von Gedankenverwirrung frei zu halten. Es ist also offenkundig, dass das Leben des Lebewesens ausschließlich eine Kombination von "Ewigkeit" und "Jetzt" ist. Die "Ewigkeit" ist sein "Ich" und das "Jetzt" sein Erleben des Lebens. Dass die "Ewigkeit" diejenige Seite des Lebewesens ist, die unveränderlich und deshalb Stille ist, ist ja eine Selbstverständlichkeit. Etwas, das veränderlich ist, kann ja unmöglich ewig sein. Dass das "Jetzt" ausschließlich mit derjenigen Seite des Lebewesens identisch sein kann, die veränderlich ist, ist ebenfalls eine Selbstverständlichkeit. Etwas, das nicht verändert werden kann, kann weder Vergangenheit noch Zukunft haben, denn was sollte dann diese beiden Phänomene kenntlich machen? – Und wo keine Vergangenheit und keine Zukunft kenntlich gemacht werden können, dort kann auch kein Erleben des "Jetzt" existieren. Das "Jetzt" kann also nur als identisch mit dem kürzest möglichen "Vorübergehenden" existieren. Von allen Details im Erleben des Lebens, ganz gleich welches, existiert jedes nur als etwas "Vorübergehendes" und alle Details müssen unaufhörlich verschwinden, um etwas "Nachfolgendem" Platz zu machen, was ja durch "Ursache und Wirkung" und den "Kreislauf" zur Tatsache wird. Wenn wir deshalb über das "Lebewesen" sagen, dass es "liebevoll" oder "lieblos" ist, dass es "hasserfüllt" oder "missgünstig" ist, dass es "naiv" oder "hoch entwickelt" ist, dann ist hier leicht zu erkennen, dass es die veränderliche Seite des "Lebewesens" ist, das "Vorübergehende", dass es das "Jetzt" ist, was wir zum Ausdruck bringen. Es ist ein bestimmtes vorübergehendes Detail oder ein Punkt in der Veränderlichkeit, in der Manifestation, was wiederum dasselbe ist wie das "Erleben des Lebens", was wir erfassen oder zu erkennen geben. Da aber die Veränderlichkeit wiederum dasselbe ist wie Kreislauf, ist es also ein bestimmter vorübergehender Punkt in diesem Kreislauf, den wir mit jeder der genannten Manifestationsformen zum Ausdruck bringen. Es ist die Bezeichnung für diejenige Bewegungsart (Manifestationsform), die im Erlebensaugenblick das "Jetzt" des Ichs ausmacht, die mit Begriffen wie "liebevoll", "lieblos", "hoch entwickelt" oder "naiv" usw. deutlich gemacht wird. Es ist ein ganzes Serienerleben von verwandten Manifestationsformen, d.h. wiederum verwandte Erlebensformen des "Jetzt", was wir als "Pflanzen", "Tiere", "Menschen", "Rassen", "Raubtiere", "Vögel", "Fische" usw. bezeichnen.


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