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(1053-1590) 
 
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Das "erlebende Etwas" in jedem Erleben. Das "Ich" und die "Ewigkeit"  1069. Gibt es denn noch etwas anderes als eben dieses dreieinige "Jetzt"? – Ja, es gibt etwas anderes. Da alles, was der Wahrnehmung oder dem Erleben zugänglich ist, wie wir hier gesehen haben, dasselbe ist wie die "Zeit" oder das "Jetzt", wird es zur Tatsache, dass es "etwas" gibt, das keine "Zeit" ist oder kein "Jetzt" sein kann, nämlich: "etwas", das sich nicht verändert und das deshalb die Veränderung oder die Zeit erleben kann. Das Vorhandensein dieses "Etwas" wird im "Lebenserleben" selbst in Form des in ihm existierenden, erlebenden Zentrums zur Tatsache. Ein Erleben kann ja nur dadurch geschehen, dass es "etwas" gibt, was erlebt. Ein Erleben kann nicht selbstständig existieren, sondern muss immer etwas sein, das erlebt wird. Aber etwas, das erlebt wird, setzt voraus, dass vorher "etwas" existiert, das erleben kann. Und dieses erlebende "Etwas" ist das, was innerhalb jedes Erlebens als das erlebende Zentrum oder der erlebende Mittelpunkt erlebt wird, den wir als "Ich" bezeichnen. Das "Ich" ist also nicht identisch mit der "Zeit" und den hierzu gehörenden erschaffenen oder zeitlichen Phänomenen. Es markiert dieses sein Abgetrennt-Sein von diesen Phänomenen durch die Begriffe "Ich" und "Das". Wenn dieses "Ich" also existiert und doch nicht mit dem "Jetzt" oder der "Zeit" identisch ist, kann es nur eines sein, nämlich die "Ewigkeit". Und durch diese seine Identität mit der "Ewigkeit" kann das "Ich" absolut keine andere Analyse haben als diese eine: es ist "etwas, das ist". Die "Ewigkeit" kann an sich keine Analyse haben, weil sie ohne Anfang und Ende ist. Und ohne Anfang und Ende kann keine Begrenzung markiert werden. Und dort, wo keine Begrenzung markiert werden kann, kann keine Schöpfung existieren. Und dort, wo keine Schöpfung existieren kann, kann auch nichts existieren, das wahrgenommen werden kann. Da gibt es weder Materie noch Farbe noch Licht. Die "Ewigkeit" kann also nur "etwas" sein, "das ist" ‒ diese Analyse ist ja dieselbe wie die, die wir durch den umfassenden Stoff des "Livets Bog" als die Analyse des "Ichs" kennengelernt haben.


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