Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Die "Zeit" und die "Ewigkeit" können nicht getrennt voneinander vorkommen, sondern vielmehr nur als eine Einheit, die in Gestalt des "Lebewesens" die Ganzheitsanalyse hinter allen Materienkombinationen ausmacht ‒ sowohl im Mikrokosmos als auch im Makrokosmos als auch im Zwischenkosmos | 1073. Wir werden im Folgenden sehen, was falsch ist an der Auffassung des oben genannten Wesens. Die großen Wahrheiten, mit denen es sein Dasein begründet, können an sich ja nicht erschüttert werden. Nein, das ist richtig. Aber gemäß unserer letzten Analyse des "Lebewesens" besteht dieses ausschließlich aus "Zeit" und "Ewigkeit". Die "Zeit" ist wiederum wie gesagt dasselbe wie das "Jetzt", während die "Ewigkeit" das "Ich" ausmacht. Das "Jetzt" ist wiederum das "Veränderliche", während das "Ich" das "Unveränderliche" oder der "feste Punkt" ist, um den sich das "Veränderliche" bewegt. Diese beiden Phänomene sind wie gesagt absolut untrennbar, weil sie gegenseitig ihre Existenz bedingen. Dass sie ewig verschmolzen waren oder als Einheit hervortraten, wird durch den Umstand zur Tatsache, dass sie, wenn sie jemals getrennt gewesen wären, niemals zu einer Einheit hätten verschmelzen können. Wie hätte das denn vor sich gehen sollen? – Wenn sie getrennt gewesen wären, wären sie beide ohne irgendeine Form von wahrnehmbarer Existenz gewesen, weil der "feste Punkt" wie auch die "Bewegungen" dann gleich "nichts" sein müssten. Und aus "nichts" kann, wie bekannt ist, unmöglich ein "Etwas" entstehen. Das "Jetzt" und die "Ewigkeit" haben deshalb ewig als "Zweieinigkeit" existiert. Da diese "Zweieinigkeit" das "Lebewesen" ist und dieses somit "Zeit" und "Ewigkeit" selbst ist, wird seine ewige Existenz damit durch die allerhöchsten realen Fakten, die überhaupt zu finden sind, untermauert und stabilisiert. Wer oder was könnte sonst "Zeit" und "Ewigkeit" ausmachen? – Absolut nichts und niemand. Worauf wir auch zeigen mögen, sei es ein Fluss, ein See, ein Wald, ein Berg, ein Stein, eine Maschine usw., das alles kann niemals etwas anderes sein als die "Zeit". Die "Ewigkeit" fehlt demgegenüber total in diesem Auftreten der genannten Dinge. Diese Dinge werden daher für uns niemals als selbstständiges Leben auftreten, sondern machen vielmehr nur jeweils – ein "Bruchstück" des "Lebewesens" aus. Die genannten Dinge sind zwar keine Bruchstücke des Organismus eines Menschen, eines Tieres oder eines anderen zu unserer Spirale gehörenden "Lebewesens", aber das verändert ja nicht das Prinzip. Kein Wesen kann außerhalb des Organismus eines Makrowesens leben. Dieses Makrowesen ist ja, was uns betrifft, in erster Instanz der Erdball. Zusammen machen all die vor uns auftretenden Phänomene, die wir Natur nennen, in Form der Erde also in erster Instanz eine logische und vollkommen selbstständige Einheit aus, die wiederum durch ihre logische Bewegungskombination zum Ausdruck für Willensführung wird und damit die genannte Einheit als Organismus eines "Lebewesens" enthüllt. Da aber logische Willensführung wiederum etwas enthüllt, das sich außerhalb von Bewegung befindet, weil es die Bewegung führt und sich somit außerhalb der "Zeit" befindet und deshalb nur die "Ewigkeit" selbst sein kann, ist somit alles um uns herum in Gestalt der Natur identisch mit dem "Lebewesen". Das ist ja dasselbe Phänomen, das in kleinerem Format zur Geltung kommt, wenn wir z.B. eine Hand betrachten, ein Auge, ein Ohr, eine Nase, ein Nagel, ein Stück Fleisch, ein Knochen, ein Stück Haut usw., nur mit dem Unterschied, dass wir hier diese Phänomene sehr gut kennen und wissen, dass sie nicht selbstständig sind, sondern "Bruchstücke" von Organismen der Lebewesen. Hier kommen wir nicht auf den Gedanken, diese Phänomene als "Natur" zu bezeichnen. Wir wissen, welchen logischen Zweck sie erfüllen sollen und wozu sie erschaffen wurden. Und da sie damit auch ein Ausdruck für oder ein Produkt von Willensführung sind, enthüllen sie damit auch ein "Etwas", das nicht Bewegung sein kann, sondern der Führer der Bewegung oder des Willens ist. Da dieses "Etwas" keine Bewegung ist und sich damit ebenfalls außerhalb der "Zeit" befindet, kann es nur mit der "Ewigkeit" identisch sein. "Zeit" und "Ewigkeit" sind also in allem vorhanden, was wir überhaupt wahrnehmen können. Die "Zeit" kann nicht da sein, ohne die "Ewigkeit" zu enthüllen. Und die "Ewigkeit" kann ihr Vorhandensein nur durch die "Zeit" offenbaren. Die beiden Phänomene können also niemals getrennt voneinander vorkommen, vielmehr sind sie wie schon erwähnt eine "Zweieinigkeit" oder eine Einheit mit zwei Analysen. Da diese Einheit ausschließlich das "Lebewesen" ist und unmöglich irgendetwas anderes sein kann und irgendetwas anderes deshalb überhaupt nicht existieren kann, ist also das "Lebewesen" die höchste Analyse des Lebens. Es ist die einzige Ganzheitsanalyse des Universums, der Natur und des Lebens, die überhaupt existieren kann. Die Ganzheitsanalyse des Weltalls ist also ein "Lebewesen". Andere Ganzheitsanalysen von willengeführter Materie und Schöpfung, wie z.B. der Mensch, das Tier, die Pflanze und Mikromaterienkombinationen, können in ihrer Ganzheitsanalyse nur ein "Lebewesen" sein. Das "Lebewesen" ist also das Alpha und Omega aller Analysen. Es ist das Hauptfazit hinter allen Formen sowohl des Makrokosmos und des Mikrokosmos als auch des Zwischenkosmos. |
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