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(1053-1590) 
 
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Die "zeitlichen" Analysen als Wirklichkeit  1077. Aber genauso, wie die "zeitliche" Analyse gegenüber der "Ewigkeit" illusorisch ist, genauso absolut unerschütterliche oder reale Wirklichkeit ist sie innerhalb des Erlebensaugenblickes oder des "Jetzt", d.h. wiederum der zeitlichen Existenz des Wesens. Hier ist sie ein Punkt in der Skala der "Bewegung" oder der "Veränderlichkeit", der unmöglich übersprungen oder ausgelöscht werden kann. Da diese Skala der "Veränderlichkeit" in höchster Instanz dasselbe ist wie die "Zeit", ist die "Zeit" also die Distanz der "Bewegung" oder der "Manifestation". Und in der Passage durch die Distanzen kann ja nichts übersprungen werden. Man kann nicht 10 Kilometer passieren, indem man nur acht oder neun passiert, so wie man nicht 20 Jahre alt sein kann, wenn man erst 19 Jahre lebt. Jeder einzelne Kilometer oder jedes einzelne Jahr muss das "Jetzt" des Wesens passieren, damit die Distanz, von der jeder Kilometer oder jedes Jahr ein Teil ist, überhaupt zum Erleben und zu Leben werden kann und somit ausgelöst werden kann. Dasjenige, was das "Jetzt" nicht passiert, kann nicht erlebt werden. Und das, was nicht erlebt werden kann, ist außerhalb des Lebens. Und das, was außerhalb des Lebens ist, kann nicht dessen Analyse ausmachen.
      Alle normalen, "zeitlichen" Analysen sind somit absolute, reale Wirklichkeit innerhalb des "Jetzt" oder des Erlebensaugenblickes, wonach sie, wie wir bereits früher berührt haben, zur "gedachten Vergangenheit" werden, eine "gedachte Zukunft" auslösend, und somit die Verknüpfung der "Zeit" mit der "Ewigkeit" oder des "Erlebens" mit dem Ich bilden, die sein Auftreten als "Lebewesen" bedingt. Für den Forscher gilt es daher, sich daran zu erinnern, dass die zeitlichen Analysen absolute Wirklichkeit innerhalb des "zeitlichen Daseins", der "Zeit" oder des "Jetzt" sind, die wiederum das "Tagesbewusstsein" des Wesens ausmachen. Aber außerhalb des zeitlichen Daseins sind sie vollkommen ohne jeden Wert, so wie das "Lebewesen" ja auch keine Realität außerhalb des "Zeitlichen" ist. Dort existiert es ja nur als "X", d.h., dass es hier nur "etwas ist, das ist". Aber ein Ding ist kein "Lebewesen", bloß weil es "etwas ist, das ist". Das "Lebewesen" existiert also nur dadurch als "lebend", dass seine Identität eine untrennbare Einheit von "Zeit" und "Ewigkeit" ist. Diese beiden Phänomene sind also gleich real.


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