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(1053-1590) 
 
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Das Wesen im "Seligkeitsreich" hat nichts mit den "äußeren" tagesbewussten Zeit- und Ortsverhältnissen zu tun. Zeit, Dinge und Orte, die auf der physischen Ebene als realistische Erlebnisse längst hinter sich gelassen wurden, können auf der "Seligkeitsebene" von neuem die "Gegenwart", "Zukunft" und "Vergangenheit" bilden  1112. Das "Seligkeitsreich" basiert ausschließlich auf der Kulmination der oben genannten Form von Erleben. Von diesem Reich aus werden also die "Wirkungen" ausgelöst, die zur "Ursache" für das beginnende "äußere" Leben und die beginnende "äußere" Bewegung einer neuen Spirale werden. Und von diesem Reich aus werden auch die "Wirkungen" ausgelöst, die zur ersten "Ursache" dessen werden, dass wir überhaupt "wahrnehmen" können. Dieses "Wahrnehmen" ist nämlich nur die Reaktion dieser Wirkungen auf die Berührung des Wesens mit den "äußeren" Materien.
      Aber wie ist es möglich, dass ein Wesen, das ausschließlich im "Seligkeitsreich" lebt, die "äußeren" Materien berühren kann? – Es hat ja in seiner Kulmination im "Seligkeitsreich" kein "äußeres Tagesbewusstsein" und damit keinen "äußeren" sinnesmäßig bewussten, materiellen Organismus oder Körper. Es lebt in diesem Reich ausschließlich "tagesbewusst" in seiner "inneren Welt", d.h. also in seinen früheren Erlebnissen. Es ist sich in seinem "Jetzt" keines "äußeren", vorbeipassierenden Details oder Erlebnisses bewusst. Die "äußere Zeit" wie auch der "äußere Raum" existieren in seinem Bewusstsein nur als "Erinnerungen", also als seine "Vergangenheit". Somit empfindet es jedoch die "äußere Zeit" und den "äußeren Raum" nicht. Im Gegenteil, die "innere Welt" hat ebenfalls ihre ganz spezielle Empfindung eines "Jetzt", in dem das Wesen erlebt und wahrnimmt. Es gibt lediglich den einen Unterschied zwischen dem "Jetzt" im "Seligkeitsreich" und dem "Jetzt" in der "äußeren Welt", dass das "Jetzt" im "Seligkeitsreich" nur ein Durchgangstor für frühere Erlebnisse oder "Erinnerungen" ist, während das "Jetzt" in der "äußeren Welt" ein Durchgangstor für ganz "neue Erlebnisse" ist. Während das "Jetzt" in der "äußeren Welt" eine unerschütterliche Grenzmarkierung zwischen "Vergangenheit" und "Zukunft" oder zwischen bereits erlebten Details und dem kommenden Erleben von Details darstellt und somit "äußerlich zeitbezeichnet" sowie "äußerlich raumbezeichnet" ist, was wiederum dasselbe ist wie "altersbezeichnet" und "ortsbezeichnet", ist das "Jetzt" im "Seligkeitsreich" weder "alters-" noch "ortsbezeichnet" in der "äußeren Welt". Das Wesen hat hier bewusst nichts mit den Jahreszahlen und Daten der "äußeren Welt" zu tun, ebenso wenig wie es bewusst mit den "äußeren" materiellen "Orts-" oder "Platzverhältnissen" zu tun hat. Sein tägliches Erleben von "Orts-" und "Platzverhältnissen" hier im "Seligkeitsreich" besteht nur aus denen, die es einmal eingenommen hat, als es sich der "äußeren materiellen Welt" bewusst war. Es sind ausschließlich diese früheren Verhältnisse, die der Wahrnehmung des Wesens im "Seligkeitsreich" zugänglich sind. Da sie während des Erlebens das "Jetzt" des Individuums auf dieselbe Weise durchlaufen, wie die Erlebnisse in der "äußeren Welt" sein "Jetzt" durchliefen, als es noch in ihr lebte, wird somit hier im "Seligkeitsreich" eine Art "Vergangenheit", "Gegenwart" und "Zukunft" durch das "Jetzt" getrennt. Aber das Erleben von "Zeit" ist hier etwas ganz anderes als auf der "äußeren materiellen Ebene".
      Somit kann man Zeitpunkte oder Details aus Jahreszahlen als reale "Gegenwart" erleben, die Tausende, ja sogar Millionen von Jahren vor der Jahreszahl oder dem Zeitpunkt liegen, der im Augenblick in der "äußeren Welt" reale "Gegenwart" ist, ebenso wie im "Seligkeitsreich" eine "Zukunft" vor diesem "Jetzt" oder dieser "Gegenwart" liegen kann, die ebenfalls vor Jahrmillionen bereits "Vergangenheit" für das Individuum war, als es sich in der "äußeren materiellen Welt" befand. Auf dieselbe Weise passieren im "Jetzt" oder in der "Gegenwart" des Wesens im "Seligkeitsreich" Orte, Terrains, Kontinente, Tier- und Pflanzenarten als reales Erleben vorbei, die in der "äußeren Welt" schon längst aufgehört haben zu existieren. Ja, viele seiner eigenen in der "äußeren Welt" längst zurückgelegten Erdenleben existieren hier sogar als eine noch nicht erlebte "Zukunft", und stehen bereit, allmählich durch das "Jetzt" des Wesens hindurchzupassieren und "Gegenwart" zu werden, um schließlich zum zweiten Mal zur "Vergangenheit" im Bewusstsein des Wesens zu werden. Wir sehen hier somit, dass das, was auf der physischen Ebene als reales Erleben hinter sich gelassen wurde und damit auf dieser Ebene die "Vergangenheit" gebildet hat, auf der "Seligkeitsebene" wieder zur "Zukunft", "Gegenwart" und "Vergangenheit" werden kann.


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