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(1053-1590) 
 
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Die "innere Welt" oder das "Seligkeitsreich" des Wesens ist eine "lebende Kopie" des gesamten erlebten Universums oder Weltalls, die diesem Wesen von der ewigen Vorsehung als "Geschenk" gegeben wird  1121. In der "inneren Welt" oder im "Seligkeitsreich" des Wesens können wie schon erwähnt ausschließlich nur die aus realistischen "Erlebnissen" stammenden "Erinnerungen" existieren. Jedes beliebige "Erlebnis" ist nämlich in Wirklichkeit in höchster Instanz eine in der "äußeren Welt" vorkommende Erschaffung von "Erinnerungen". Ein "Erlebnis", das keine "Erinnerung" erschafft, ist kein "Erlebnis". Es hat keinen Einfluss auf das Individuum und muss somit in seiner Bewusstseinserschaffung gleich "nichts" sein, was wiederum bedeutet, dass ein solches "Erlebnis" eine völlige Unmöglichkeit ist. Ein "Erlebnis" kann in Bezug hierauf unmöglich existieren oder entstehen, ohne eben eine im Innern des Individuums auftretende "Bildbildung" oder "Kopierung" der "äußeren Welt" zu sein. Die ganze "innere Welt" des "Lebewesens" ist somit eine in "Seligkeitsmaterie" materialisierte "Wiedergabe" oder "Kopie" der "äußeren Welt", so wie die Sinne des betreffenden Wesens ihr gegenüber reagiert haben. Aber damit hat das Wesen eine vollständige "Wiedergabe" der "äußeren Welt" "geschenkt" bekommen. In seinem Innern taucht eine strahlende "lebendige Kopie" des Universums oder Weltalls mit dessen unermesslichen Gebieten von Welten, Sonnenstädten und Milchstraßen auf, gar nicht zu reden von der Vielfalt von Lebensformen und Details, Wesen und Dingen des eigenen Planeten des Wesens, je nachdem, wie seine Sinne imstande waren, auf diese "äußere Welt" zu reagieren. Es gibt somit in der genannten "äußeren Welt" kein einziges Ding, das das Wesen erlebt hat, das keine präzise "lebende Kopie" in seiner "inneren Welt" hinterlassen hat, sei es eine jegliche Form von Bewegung, jegliche Art von festen, flüssigen, gasförmigen und strahlenförmigen Dingen, seien es sprechende und schöpferische Menschenarten mit ihren Kunstwerken, ihrem physischen und mentalen Können, seien es das Brausen des Meeres und die Stille der Berge, Schneegestöber, Frostnebel und Eiskristalle des Winters, Blumenflor, wogender Wärmedunst und helle Nächte des Sommers, seien es Tropenregionen mit Dschungeln, wilden Tieren und merkwürdigen Pflanzen, Palmenhainen, Koralleninseln, Wüsten und Luftspiegelungen, seien es gewaltige Naturkatastrophen, Vulkanausbrüche, Erdbeben, Sturmfluten ebenso wie stille Mondscheinnächte, Meerblicke und sonnenglitzernde Wellen und so weiter, und so fort. Alle Details aus der "äußeren Welt" sind somit in Form von "lebenden Kopien" in der "inneren Welt" des Wesens vorhanden, so wie sie von dem betreffenden Wesen erlebt wurden. Und mitten in dieser ganzen "inneren Welt" des Wesens wandern, ebenfalls in Form von "lebendigen Kopien", all die erlebten Wesen umher, die seine Eltern, Freunde, Kammeraden, sein Ehepartner, seine Kinder und Geschwister gewesen sind sowie auch alle anderen erlebten Mitmenschen, mit denen es mehr oder weniger gut bekannt war, Freunde genauso wie Feinde. Genauso sind natürlich auch alle anderen erlebten Phänomene, sowohl diejenigen, die das Wesen mag, wie auch die, die es nicht mag, in Form von "lebendigen, aktiven Kopien" hier in der "inneren Welt" des Wesens vorhanden. Ja, diese "innere Welt" beinhaltet innerhalb ihres Bereichs absolut alle Details der "äußeren Welt", auf die die Sinne des Wesens überhaupt reagiert haben, d.h. alles, was das Wesen bis dato wahrgenommen oder erlebt hat. Wenn aber absolut alle Details der "äußeren Welt", die das "Lebewesen" bis dato wahrgenommen oder erlebt hat, somit in seiner "inneren Welt" in kopierter Form vorhanden sind, dann bedeutet das ja dasselbe wie dies, dass das ganze Weltall in seiner gigantischen Ausdehnung ‒ so wie es sich vor den Sinnen des Wesens dargestellt hat oder wie das Wesen es in seiner "äußeren Welt" erlebt hat ‒ somit in seiner "inneren Welt" vollständig vorhanden ist. Die Details, von denen das Wesen überhaupt nichts geahnt hat und die es noch viel weniger erlebt hat, existieren ja für dieses Wesen in der "äußeren Welt" noch nicht und können deshalb auch nicht in seiner "inneren Welt" existieren. Aber hier werden sie ja auch nicht vermisst, ebenso wenig wie sie in seiner "äußeren Welt" vermisst werden. Wer vermisst etwas, von dessen Existenz er nichts ahnt? – Alles, wovon das Wesen "ahnt", "glaubt" und "weiß", dass es in der "äußeren Welt" existiert, kommt natürlich ebenso absolut sicher in seiner "inneren Welt" in Form von "Ahnung", "Glaube" bzw. "Wissen" vor.
      Machen wir uns klar, was es bedeutet, in dieser Weise eine "lebendige" und vollkommene, totale "Kopie" des erlebten Weltalls oder Universums als sein eigenes absolut "privates Eigentum" zu besitzen, ja, als das "stille Kämmerlein", das für andere Wesen vollkommen unzugänglich ist, ganz und gar geschenkt von der ewigen Vorsehung. Wahrlich, ein im wahrsten Sinne des Wortes göttliches Geschenk.


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