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(1053-1590) 
 
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Alle Finsternis in der Welt, Krieg und Verstümmelung, Trauer und Leid sind ausschließlich durch die sexuelle Poleinstellung des Erdenmenschen bedingt  1129. Da die organische Struktur des "männlichen Wesens" bedingt, dass es das "weibliche Wesen" organisch benötigt, während es das "männliche Wesen" nicht auf diese Weise benötigt, wird seine Anziehung, d.h. seine Sympathie, ja zugunsten des "weiblichen Wesens" entwickelt und zugleich wird seine Antipathie gegen das "männliche Wesen" entwickelt, weil dieses Wesen ja ein Konkurrent bei seinem Werben um das "weibliche Wesen" ist, ein Konkurrent für seine Anziehungskraft. Es versteht sich von selbst, dass das Umgekehrte für das "weibliche Wesen" gilt, weil die organische Struktur dieses Wesens bedingt, dass es ein "männliches Wesen" braucht und kein "weibliches". Hier muss sich also eine Antipathie gegen das "weibliche Wesen" entwickeln, weil dieses Wesen ebenfalls ein Konkurrent bei seinem Werben um das "männliche Wesen" ist. Und so kommen wir zu der Konstellation der Geschlechter, die in ihrer Reinkultur und Kulmination die absolute "Liebe", d.h. eine Sympathie, die nicht nur den Wesen des "anderen Geschlechts" gilt, sondern auch den Wesen des "eigenen Geschlechts", unmöglich macht. Und wir haben hier den Keim oder die Wurzel allen Übels in der Welt, die Ursache für Krieg und Verstümmelung, Trauer und Leid, Krankheit und Not, kurz gesagt für die ganze mentale Finsternis des Daseins. Diese Finsternis ist also ausschließlich durch die organische Struktur oder die sexuelle Poleinstellung des Wesens bedingt.


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