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(1053-1590) 
 
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Die Ver­wand­lung des irdischen Menschen vom "Halb­wesen" zum "Ganzheit­swesen"  1134. Der "vollkommene" oder "fertige Mensch" ist also kein "Mann" und keine "Frau", er ist kein spezielles "männliches" oder "weibliches Wesen", er ist vielmehr ein Wesen, in dem beide Pole, der maskuline und der feminine, ebenbürtig sind. Der ehemalige "Mann" ist jetzt zu einem Wesen geworden, das sich in wacher Tagesbewusstseinsform der femininen Seite des Lebens sexuell bewusst ist, während die ehemalige "Frau" zu einem Wesen geworden ist, das sich in dementsprechender wacher Tagesbewusstseinsform der männlichen Seite des Lebens bewusst ist. Dass sie sich damit der speziellen Natur des entgegengesetzten Pols wach tagesbewusst geworden sind, bedeutet also, dass ihre sexuelle Wahrnehmungsfähigkeit in der Weise erweitert ist, dass sie sich ‒ außer sich derjenigen sexuellen Seite des Lebens tagesbewusst zu sein, die zu ihrer ursprünglichen Natur gehörte ‒ jetzt auch der sexuellen Natur oder Seite des Lebens ebenso sinnesmäßig oder wach tagesbewusst sind, die für sie ein fremdes Terrain war, das als bewusstes Terrain den Wesen des "entgegengesetzten Geschlechts" vorbehalten war, weshalb dieses "entgegengesetzte Geschlecht" also zu einem lebensbedingenden Verlangen wurde. Während sie also früher in Wirklichkeit nur "Halbwesen" waren, sind sie nun zu "Ganzheitswesen" geworden.


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