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(1053-1590) 
 
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Der Unterschied zwischen dem "Halb-" und dem "Ganzheitswesen". Die organische Struktur des "vollkommenen Menschen" macht den "Nächsten" zu einem "neuen Geschlecht"  1135. Was ist nun der Unterschied zwischen den Manifestationen eines solchen "Ganzheitswesens" und denen eines "Halbwesens"? – Ja, während sich die Manifestationen des letztgenannten Wesens auf die Eroberung und Anbetung des "entgegengesetzten Geschlechts" konzentrierten und auf eine entsprechende Bekämpfung oder Verfolgung des "eigenen Geschlechts" und sie dadurch das Dasein zu einem permanenten Kampfplatz machten, zu einer Zone des Krieges und damit zu eine Domäne der Leiden und der Beschwernisse, konzentrieren sich die Manifestationen des Ganzheitswesens demgegenüber nicht auf ein "entgegengesetztes Geschlecht", weil es wie schon erwähnt für dieses Wesen kein "entgegengesetztes Geschlecht" gibt, sondern vielmehr ausschließlich auf seinen "Nächsten", d.h. wiederum auf alle Lebewesen. Es gibt kein spezielles Geschlecht, das man begehren könnte, und deshalb gibt es auch kein Geschlecht, um das man rivalisieren könnte, so wie es auch keine Form von "unglücklicher Liebe" geben kann. Die organische Struktur des Wesens ist somit völlig verwandelt. Während diese Struktur im "Mann" und in der "Frau" ein besonderes Spezialwesen des "entgegengesetzten Geschlechts" erforderte und dadurch Sympathie für die Wesen dieses "entgegengesetzten Geschlechts" schuf, eine gewisse Entwicklung von "Liebe" zu diesen Wesen schuf, wird die organische Struktur des "vollkommenen Menschen" nun in einer "Sympathie" für den "Nächsten" ‒ und in absolut keiner "Antipathie" gegen irgendjemanden ‒ ausgelöst. Der "Nächste" ist somit das "Spezialwesen", das an die Stelle des "entgegengesetzten Geschlechts" getreten ist. Der "Nächste" ist das "neue Geschlecht" geworden. Und zu diesem Geschlecht gehört also das Wesen selbst wie auch alle anderen existierenden "Lebewesen". Dem "Mann" und der "Frau" gegenüber existiert der "Nächste" (alle Lebewesen) ja auch, aber dieser "Nächste" stellt für jene Wesen kein "Geschlecht" dar. Es gibt keine sexualorganische Verbindung zwischen dem "männlichen Wesen" und dem "Nächsten" oder zwischen dem "weiblichen Wesen" und dem "Nächsten". Nur wenn dieser "Nächste" als ein Wesen des "entgegengesetzten Geschlechts" und der eigenen Rasse oder Art angehörend auftritt, reagiert die organische Struktur und die "Sympathie" sucht nach einer Ausdrucksmöglichkeit.


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