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   Ziff.:  
(1053-1590) 
 
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Wenn zu viel "Intelligenz" im Verhältnis zum "Gefühl" hinter der Willensführung steht  1152. Die o.g. Kalamität macht sich natürlich auch geltend, wenn die Energie- oder Kraftkombination des Wesens hinter der Willensführung allzu viel Intelligenz im Verhältnis zum Gefühl aufweist. Die Auslösung derjenigen Schöpfung oder Manifestation, die das Objekt des Begehrens ist, wird dann auf die raffinierteste intelligenzmäßige Weise vom Willen geführt. Das Wesen hat durch seine relativ überlegene Intelligenz bis zu einem gewissen Grad die Fähigkeit, die eventuellen Hindernisse oder Unannehmlichkeiten vorauszusehen, die bei der Schöpfung derjenigen Manifestation entstehen können, die die Zufriedenstellung seines Begehrens ist, und kann ihnen dadurch in demselben Maße vorbeugen. Es kann seine Absicht den Wesen gegenüber verbergen, die ansonsten seine Gegner wären und der Zufriedenstellung seines Begehrens Hindernisse entgegensetzen würden. Es kann lügen und diesen Wesen vorgaukeln, dass seine Absicht eine ganz andere ist als die, die sie in Wirklichkeit ist. Es kann diese Gegner in eine Falle locken und sie sich eventuell aus dem Weg schaffen und somit auf eine dunkle und lieblose Weise alle eventuellen Hindernisse entfernen und dadurch erreichen, dass sein Wunsch oder Begehren zufriedengestellt wird.
      Aber eine Manifestation oder Schöpfung, die getarnt ist und somit eine Unwahrheit, ist ein Betrug an der Umgebung und repräsentiert also einen falschen Kontakt mit dieser Umgebung. Aber ein falscher Kontakt ist ja dasselbe wie eine Disharmonie, er ist ein Missklang in der Harmonie oder in der "Erfüllung der Gesetze", die die Natur an sich überall repräsentiert. Er ist also eine "Wunde", eine "Läsion" oder ein "kranker Teil" in dem großen Organismus des Lebens, den die Umgebung eines Wesens in ihrer Gesamtheit immer unerschütterlich repräsentiert oder darstellt. Und da es unumgänglich die "Erfüllung" der Lebensgesetze ist, dass ein Organismus mit ganzer Kraft den Krankheiten, Verletzungen und Läsionen in seinem Bereich entgegenarbeitet und damit Heilung schafft, ist es somit auch eine Tatsache, dass der genannte Organismus oder die Natur auch die Disharmonie, die Verletzungen und Läsionen "heilen" will, die ein Individuum in Form seiner getarnten oder unwahren und den Lebensgesetzen gegenüber konträren Art der Willensführung oder des Auftretens hervorruft. Diese Form von intelligenzmäßiger Aktivität in dieser Art zu entfalten, um seine Begehren zufriedenzustellen, macht das Wesen also zu einem Kontrast zur organischen Struktur der Natur oder zum Sinn des Lebens selbst, dessen absolutes Ziel ausschließlich die vollkommene "Behagensempfindung" ist, die wir bereits als die absolute "Nächstenliebe" oder "Allliebe" kennen. Aber der Natur zuwiderzulaufen bei ihrer Erschaffung von "Behagensempfindung" für einen selbst, muss selbstverständlich dazu führen, dass diese entsprechend geringer wird. Es ist diese Schwächung oder Verminderung der ‒ vom Leben selbst für das Individuum ausgelösten ‒ wahren "Behagensempfindung", die es durch seine Sinne in entsprechendem Maße schließlich als Leiden oder unglückliches Schicksal empfindet.


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