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(1053-1590) 
 
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Die Allliebe und die Entstehung der Erkenntnis beim Wesen  1153. Die Allliebe ist also das höchste und letzte Fazit der Natur oder des Lebens und ausschließlich das Einzige, was die Bedingung dafür sein kann, dass "alles sehr gut ist". Diese "Allliebe" oder "Nächstenliebe" ist eine besondere Art der Kombination der Grundenergien des Weltalls. Die Grundenergien müssen also in einem ganz besonders ausgewogenen Verhältnis zueinander gehalten werden, sodass die Vibration oder der Einsatz jeder einzelnen Grundenergie zum Besten für dieses letzte und große Fazit bemessen ist. Das Einzige jedoch, was diese Energien in diese ganz bestimmte Kombination bringen kann, ist die Willensführung des Lebewesens, die ihrerseits von der Erkenntnis des Wesens von "Behagen" und "Unbehagen" geleitet wird. Diese Erkenntnis wird wiederum von den Sinnen bedingt, d.h. von der Berührung des Organismus mit den umgebenden Energien, als da sind die Entfaltung der Umgebung, der Mitwesen und der Natur. Die Berührung mit dieser Entfaltung setzt sich durch den Organismus des Individuums und die in ihm vorhandenen Sinne fort und löst Reaktionen aus, und diese Reaktionen spürt das Individuum entweder als "Behagen" oder als "Unbehagen". Diese Beurteilung der Entfaltung seiner Mitwesen und der Natur ist dasselbe wie seine Erkenntnis oder Lebensauffassung.


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