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(1053-1590) 
 
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Der Kontakt des unintellektuellen Wesens mit der absoluten Wahrheit ist keine Frage einer wissenschaftlichen Darlegung dieser Wahrheit, sondern vielmehr eine Frage von Vereinfachung oder Anpassung an die primitive Auffassungsfähigkeit dieses Wesens  1162. Dieser Kontakt bezieht sich natürlich überhaupt nicht auf die "Wahrheit" in ihrer wissenschaftlich detaillierten Ausdrucksform, aber aufgrund der fehlenden intellektuellen Begabung des Wesens befindet sich ein solcher Kontakt ja auch nicht innerhalb seines Begehrens. Es begehrt vielmehr nur dort den Kontakt mit der Wahrheit, wo diese lediglich in einer solchen Form ausgedrückt wird, dass sie mit einer exakt so geringen Intellektualität auftritt, dass sie zu seiner besonderen primitiven mentalen Stufe passt, wodurch sie an dieses Wesen analog zu seinen primitiven täglichen Erlebnissen oder Erfahrungen angepasst werden kann. Der Kontakt eines Wesens mit der absoluten Wahrheit oder Wirklichkeit ist somit für das unintellektuelle Wesen keine Frage einer wissenschaftlich detaillierten Darlegung, sondern vielmehr eine Frage einer so großen Vereinfachung, Verkürzung oder Abblendung der wissenschaftlichen Details, dass die Erklärung der Wahrheit in ihren Details so einfach wird, dass sie auf einem so primitiven mentalen Niveau wie dem des genannten Wesens aufgefasst oder gespürt werden kann. Anderenfalls könnte das unintellektuelle Wesen niemals einen tagesbewusstseinsmäßigen Kontakt mit der absoluten Wahrheit bekommen. Eine hochintellektuelle Erklärung der absoluten Wahrheit wäre ja ein Phänomen, für dessen Wahrnehmung oder Erfassung dem Wesen einfach die Fähigkeiten fehlen. Dem Wesen eine solche Deutung des Weltalls zu geben, hieße ja, ihm Steine statt Brot zu geben. Nur das hochintellektuell begabte Wesen kann die Wahrheit in einer hochintellektuellen Analyse erfassen und befindet sich natürlich nur durch eine solche in Kontakt mit der Wahrheit.


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