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Lesen und suchen im Das Dritte Testament
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(1053-1590) 
 
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Die Not­wendig­keit des Welt­erlösungs­prin­zips zeigt uns, dass die Ent­stehung von "Adam" und "Eva" keine augen­blick­liche "wunder­same Schöpfung" ist oder war  1165. Dieses große göttliche Prinzip hat somit die Aufgabe, die Wesen in jenen beiden großen Sphären "zu führen", in denen die "Gewöhnung" an die "Finsternis" und die "Gewöhnung" an das "Licht" stattfinden. Seine Mission kann nicht korrekter ausgedrückt werden als eben in den Worten des Welterlösers selbst: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben". Dass das "Welterlösungsprinzip" der "Weg" ist, zeigt ja, dass die "Gewöhnung" an das "Licht", d.h. die Entstehung der eigenen Sehkraft des Wesens (die Entstehung des paradiesischen Adams und der paradiesischen Eva) kein augenblickliches Phänomen ist oder war, etwas, was auf wundersame Weise als Offenbarung eines Blitzes geschieht oder geschah. Diese "Gewöhnung" ist ein "Weg", es ist eine Distanz, die zurückgelegt werden muss. Und genau dieses Zurücklegen einer Distanz ist das, was sich in jeglichem Weitblick, mit dem wir zu tun haben, zeigt. Bei jedem neuen Horizont fangen die Details der äußersten Peripherie immer erst als "Instinkt", "Ahnung" oder "Vermutung" an, um später zur "Tatsache" zu werden, d.h. sie werden von "A-Wissen" wiederum zu "B-Wissen" und "C-Wissen".


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