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Lesen und suchen im Das Dritte Testament
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(1053-1590) 
 
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Die Über­lieferungen der Bibel und anderer heiliger Bücher sind nur dafür bestimmt, auf bestimmten lokalen Stufen der Spirale den Weg zu weisen, sie sollen keine wissen­schaft­liche Darlegung der absoluten Wahrheit sein, die kann nur durch das Erscheinen des "Beistandes, des Heiligen Geistes" dargelegt werden.  1166. Die göttlichen Überlieferungen in der "Bibel" und in anderen Heiligen Büchern haben somit eher das Ziel, eine "Wegweisung" auf dieser oder jener speziellen Stufe in den "Gewöhnungszonen", auf denen die eigene Sehkraft des Wesens noch nicht ausreichend ist, zu sein, als dass sie die Aufgabe haben, ein für alle Stufen wissenschaftlich detaillierter Ausdruck für die ewige absolute Wahrheit in ihrer Ganzheit zu sein. Eine solche Analyse ist ja nur für das hochintellektuell begabte und nicht für das primitive Wesen gedacht. Und genau diese Erkenntnis ist es, die den Welterlöser das Kommen einer solchen hochintellektuellen Analyse in Form des "Beistands, des Heiligen Geistes" verkünden ließ, der die Menschen alles lehren würde, was seine Zeitgenossen noch nicht erfassen konnten. Der "Heilige Geist" ist ja nichts Geringeres als das allerhöchste Wissen über Gott, ja, er ist die Lösung des Lebensmysteriums selbst, das bedeutet also, dass er die absolute Wahrheit ist, die von ihren früheren Schleiern und Anpassungen an die unintellektuellen Stufen befreit ist und deshalb in ihrer absoluten Reinkultur als logische Gedankenreihe oder als wissenschaftliches Gedankengebäude auftritt, das dem hochintellektuellen oder geisteswissenschaftlich hungernden Wesen als Nahrung dienen kann. Diese Offenbarung des "Heiligen Geistes" ist somit die letzte Phase der Welterlösung im Spiralkreislauf. Nach dieser Phase kann das Wesen anfangen, die Details des höchsten Lichtes durch seine eigene Sehkraft oder Wahrnehmungsfähigkeit zu sehen, und benötigt dann nicht länger die Wegweisungen zum ewigen Licht oder dessen Erklärungen durch andere Wesen.


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