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(1053-1590) 
 
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Die "Nacktheit" des Wesens und die Notwendigkeit des Welterlösungsprinzips  1172. Dieser Verlust der "Selbstständigkeit" ist das allererste zarte Erleben von "Adam" und "Eva" oder des Lebewesens, "nackt" zu sein. Diese Form der "Nacktheit" ist also dasselbe wie "Hilflosigkeit". "Hilflosigkeit" ist wiederum im Prinzip dasselbe wie "Kindlichkeit". Jede Form von "Sündenfall" (das Begehren nach dem Gegensatz zu der Lebensform, in der man kulminiert) muss somit unerschütterlich das Erleben von "Kindlichkeit" oder Unvermögen in der neuen Daseinsform hervorrufen, in die einzutreten man durch sein Begehren angefangen hat. "Adam" und "Eva" sind somit wahre "Kinder" oder "unreife" Wesen des Spiralkreislaufs, Wesen die nicht "selbstständig" sein oder kosmisch gesehen alleine zurechtkommen können. Deshalb wird in den Stadien dieser beiden Wesen ein "Elternprinzip" in Form einer "Gottheit" oder eines "ewigen Vaters" gebraucht, der mit seinem "Welterlösungsprinzip" den "kindlichen Adam" und die "kindliche Eva", das "Lebewesen" oder den "Gottessohn" "anleiten", "erziehen" und "vervollkommnen" kann. Um ein "Lebewesen" zu sein, das seiner hohen Identität oder Würde als "Sohn Gottes" entsprechen kann, muss das Wesen natürlich ein "selbstständiges" Wesen sein, ein Wesen, das den Unterschied zwischen "gut" und "böse" kennt, ein Wesen, das "eins" mit seinem göttlichen Vater ist. Aber damit das unselbstständige und kindliche Wesen diesen hochintellektuellen und vollkommenen Zustand erreichen kann, muss es ja aus der Nähe "lernen", "Erfahrungen machen", "sehen" und "erleben" und sich damit Wissen aus "erster Hand" aneignen. Und liegt es nicht gerade an diesem absolut notwendigen Umstand, dass es eine "Schlange" geben musste, um diesem Wesen, das nahezu vollständig ohne jedes Wissen von "Gut" und "Böse" ist, zu sagen, es solle nur vom "Baum der Erkenntnis" essen, dann würde es wie Gott selbst werden und den Unterschied zwischen "Gut" und "Böse" erkennen?


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