Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Gottes Wort an "Eva" enthüllt, dass sie und "Adam" im "Paradies" nicht dem tierischen Eheprinzip oder der organischen Struktur der "einpoligen" Sexualität unterworfen waren |
1182. Und was "Eva" betrifft ‒ glaubt man denn nicht, dass es ebenfalls eine Offenbarung der "Wahrheit" war, die Gott mit den bekannten Worten ausdrückte: "Viel Mühsal bereite ich dir, sooft du schwanger wirst.
Unter Schmerzen wirst du Kinder gebären.
Du hast Verlangen nach deinem Mann, er aber wird über dich herrschen." –
Ja, sagt diese uralte Überlieferung aus der "Bibel" uns hier nicht, dass "Eva" oder die "Frau" ein ganz anderes Wesen war als jenes, das wir durch die Geschichte hindurch bis zum heutigen Tage kennengelernt haben?
Sagt uns die göttliche Stimme hier nicht, dass die "Frau" im Licht ein Wesen war, das keine Mühsal in Verbindung mit einer Schwangerschaft und keine Schmerzen bei einer Geburt, also bei der Vermehrung der Art, kannte, und erfahren wir damit zwischen den Zeilen nicht zugleich auch, dass die "Frau" eine "Anziehung" an den "Mann" ebenfalls nicht kannte, genauso wie es ihr auch fremd war, ein solches Wesen als "Herrscher" über sich selbst anzuerkennen.
Aber ein Wesen, das im Zusammenhang mit einer "Schwangerschaft" keine "Mühsal" kennt und nichts von "schmerzhaften Geburten" weiß und keine "Anziehung" an einen "Mann" kennt, kann unmöglich ein Wesen sein, das der organischen Struktur des tierischen Eheprinzips oder der "einpoligen Sexualität" untergeordnet ist.
Denn das ist ja gerade das unerschütterliche Kennzeichen dieser Sexualität, die es für die Frau zur Lebensbedingung macht, einen "Mann", also ein Wesen des "anderen Geschlechts", zu "begehren".
Dass dies genau so ist, wird des Weiteren dadurch zur Tatsache, dass "Eva" danach einem "Mann" unterworfen sein soll.
Sie sollte ein Wesen sein, das in Wirklichkeit nicht allein zurechtkommen kann, das sich nicht behaupten kann.
Sie sollte also von einem anderen Wesen abhängig sein, an das sie sich anlehnen kann und in dem sie ausschließlich ihr Glück finden kann.
Aber gleichzeitig damit, dass die göttliche Stimme "Evas" Dasein, wie es vor der Finsternis war, somit der Welt gegenüber enthüllt, so enthüllen diese Worte ja auch "Adams" besondere Natur im "Paradies". Wenn "Eva" ein Wesen war, das kein "Verlangen" nach einem "Mann" fühlte, konnte "Adam" auch kein Wesen sein, das von diesem "Verlangen" abhängig war. Und da es ihr unbekannt war, von einem "Mann" beherrscht zu werden, und sie die organische Struktur der "einpoligen Sexualität" nicht hatte, konnte "Adam" natürlich auch keine solche Struktur der Sexualität haben oder den Drang des "Mannes" in sich fühlen, ein unterlegenes "weibliches" Wesen zu beschützen und zu liebkosen. Wie hätte denn diese Struktur zufriedengestellt werden sollen? |
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