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(1053-1590) 
 
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"Die Flitterwochen" in den gängigen Ehen sind die Repetition eines früheren Zustands entsprechend den anderen Repetitionen, die in der Mentalität des Wesens aufgrund der speziellen Prinzipien und Tendenzen früherer Leben vorhanden sind  1203. Da allgemein bekannt ist, dass die oben genannte glückliche Periode der Ehe nur in Wochen bis hin zu wenigen Jahren gezählt werden kann, jedoch nicht mehr als ein Jahrzehnt, sehen wir hier, dass diese eheliche "Flitterwochen-Periode" lediglich die Repetition eines Zustandes ist, der ursprünglich innerhalb der Entwicklungsgeschichte von "Adam" und "Eva" einmal ganz normal war. Diese Repetition entspricht exakt all den anderen Repetitionen früherer Zustände oder Bewusstseinsschichten, die innerhalb der Kindheits- und Jugendstadien der Lebewesen stattfinden. Wie schon im "Livets Bog" erwähnt sind diese beiden Stadien sozusagen nichts anderes als die Repetitionen von Stadien aus der früheren Entwicklungsbahn dieser Wesen. Wir sehen, wie Kinder Perioden durchlaufen, in denen sie Tendenzen aufweisen, die sehr deutlich auf Naturmenschenstadien zurückverweisen. Ist es denn nicht so, dass Kinder ein Stadium oder eine Periode durchmachen, in der sie ausgesprochen gerne "Räuber und Gendarm" spielen wollen, "Häuptlinge" und "Indianer" sein wollen, so wie sie auch in dieser Periode gar nicht so viel dagegen haben, in Schlägereien und Verschwörungen verwickelt zu sein, die darauf abzielen, dass dieser oder jener Prügel bekommen, geärgert oder malträtiert werden soll, ja, mitunter sogar ohne irgendeinen ersichtlichen realen Grund. Sieht man nicht auch bei bestimmten Kindern und jungen Menschen die Lust oder Tendenz, ohne einen äußeren Anlass oder mildernde Umstände Tiere zu quälen, zu verstümmeln und zu töten? ‒ Daher der Ausdruck "Flegeljahre". Und ist es nicht eine Tatsache, dass diese Anlagen zur Grausamkeit bei denselben Wesen total verschwunden sein können, wenn sie das Erwachsenen- oder reifere Alter erreicht haben, ja, sogar so, dass sie bisweilen ganz vorzüglich darin sind, ihre eigenen und andere Kinder für dieselbe Grausamkeit zu tadeln und zur Rechenschaft zu ziehen? – Diese bluttriefende Tendenz war also nicht der wirkliche Charakter und die wirkliche Natur dieser Wesen. In einem solchen Fall wäre diese Natur mit dem Eintreten des reiferen Alters nicht verschwunden, sondern hätte sich weiterhin bemerkbar gemacht, was bei einigen Wesen ja auch der Fall ist. Wir sehen somit, dass Menschen ihr Leben lang in einem größeren oder kleineren Ausmaß Grausamkeit oder eine brutale Einstellung anderen Lebewesen gegenüber verkörpern, ja, dass sie fast noch vom Sterbebett aus Verfluchungen herausschleudern können. Während es Wesen gibt, die nur eine ganz kurze Periode oder ein kurzes Stadium in ihrer Kindheit oder Jugend durchmachen, in dem sie von Brutalität und Grausamkeit beseelt sind, gibt es also andere Wesen, die in diesem Leben von dieser brutalen Natur nicht wegkommen. Die Erklärung hierfür ist eben die, dass die erstgenannten Wesen die brutale Natur bereits in früheren Leben überwunden hatten und sie deshalb nur als Repetition wiedererleben ‒ und zwar an irgendeinem Punkt während der Passage durch ihr jetziges Leben zwischen dem Embryozustand und dem Erreichen ihres reifen Alters (um das 30. Lebensjahr) ‒, an dem sie eben jenen Entwicklungsstandard erreichen, den sie schon in den genannten früheren Leben erreicht hatten. Die letztgenannten Wesen, deren brutale Tendenzen ihr ganzes Leben lang anhalten, haben das brutale Stadium in früheren Leben der jetzigen Spirale noch nicht überwunden und müssen deshalb ihre Natur im jetzigen Leben und in den folgenden Leben weiterführen, bis sie sie vollständig überwunden haben. Diese Repetition früherer Tendenzen oder Zustände macht sich genauso auch bei der Bildung des Embryos bemerkbar. Hier sehen wir, wie der Embryo von seinem ersten zarten, beginnenden Dasein im Mutterleib an verschiedene Prinzipien und Tendenzen tierischen Ursprungs in seiner Entstehung oder Formbildung durchläuft. Warum sollte die Ehe hier eine Ausnahme bilden?


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