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(1053-1590) 
 
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Der "Harem" ist Ausdruck für die "Zone der unglücklichen Ehen"  1215. Aber wie sollte auch ein einziger Mann für eine ganze Schar von Frauen die oben genannte totale Befriedigung sein, wenn sich hier zeigt, dass eine einzige Frau nicht genug für einen solchen Mann ist? – Glaubt man denn nicht, dass diese legale "Vielweiberei", dieser "Harem" eine Atmosphäre auslöst, in der junge schöne Frauen vergeblich nach Befriedigung ihres sexuellen Hungers dürsten und unter der hiermit verbundenen Verdunkelung ihres Gemütes und der Unterminierung ihres Körpers leiden? ‒ Glaubt man, dass die schönen Kleider, Purpur und Seide, edler massiver Schmuck, Gold, Silber, Brillanten, Rubine, ein großer Palast, goldene Säle, prachtvolle Teppiche und weiche Seidenkissen das tiefste Verlangen des menschlichen Geistes oder die innerste Sehnsucht der Seele ersetzen können? Was soll der ganze Reichtum dieser Welt, wenn er damit verbunden ist, dass man nicht essen darf? Können die goldenen Säle, der kostbare Schmuck und die weichen Kissen den fehlenden Ehepartner ersetzen? Können Sie den "Ehemann" dazu berechtigen fernzubleiben, weil er gerade mit einer der vielen anderen "Ehefrauen", die er in seinem goldenen Käfig gefangen hält, Geschlechtsverkehr hat? Was ist das, was uns hier vor Augen geführt wird? – Ist das nicht die "Zone der unglücklichen Ehen"?


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