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(1053-1590) 
 
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Der Hunger und die Sättigung, der Selbsterhaltungstrieb und die damit verbundenen Anstrengungen des beginnenden "Tieres" haben das Ziel, eine ständige Verbindung zwischen dem Gottessohn und der himmlischen Welt während seiner Passage durch die Zonen der Finsternis aufrechtzuerhalten  1224. Aber das Wesen war noch kein Wesen, das "sehen" und "hören" konnte. Die Reaktionen auf die Berührung mit der äußeren Umgebung waren deshalb in seinem Bewusstsein als eine besondere Art von "Unbehagens-" und "Behagensempfindungen" gekennzeichnet, die es also allmählich als "Hunger" und "Sättigung" aufzufassen imstande war. Diese "Sättigung" des "Hungers" oder diese Kategorie von "Empfindungen" war hier in der physischen Welt zu einer unerbittlichen Forderung geworden, die das Wesen nicht unerfüllt lassen konnte, ohne dass es für den Organismus den "Tod" zur Folge gehabt hätte. Es war diese Forderung, die "Adam" in der Formel "im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen" von Gott prophezeit worden war und die heute als "Selbsterhaltungstrieb" des Tieres bezeichnet wird. Ursprünglich wurde dieser "Selbsterhaltungstrieb" also in Form von groben, detaillosen "Empfindungsarten" hervorgerufen und erlebt, mit denen noch keine "Empfindungen" von "Sehen" oder "Hören" verbunden waren. Aus diesen groben "Empfindungsarten" entwickelten sich jedoch allmählich "Geschmacks-" und "Geruchsempfindungen". Aber der "Selbsterhaltungstrieb" und die hierdurch ausgelöste Anstrengung oder der Kampf um die Entwicklung dieser lebensbedingenden "Empfindungen" wäre ja völlig sinnlos gewesen, wenn nicht das Leben, das damit aufrechterhalten wurde, einen noch größeren Umfang an "Empfindungsarten" zu bieten gehabt hätte. Wenn das Leben, das das Wesen durch die "schweißtreibenden" Anstrengungen aufrechterhalten oder befördern konnte, nur ein träges oder faules Schlafdasein oder eine Ruhe nach den Anstrengungen zu bieten gehabt hätte, wäre es besser gewesen, wenn "Adam" oder das Lebewesen in dem "tiefen Schlaf" oder im "Schlafzustand" (Pflanzenreich) geblieben wäre, in dem es sich während "Evas" Erschaffung befunden hatte.
      Es ist richtig, dass die "Ruhe" oder der "Schlaf" nach einer Anstrengung natürlich auch eine Art "Behagensempfindung" ist, aber diese ist kein besonderer Pluspunkt gegenüber seinem ursprünglichen Dasein, außer ihrer Bedeutung für die Aufrechterhaltung des Organismus. Diese Art von "Behagensempfindung" hatte das Wesen ja gerade bis zum Überdruss in seinem vor-irdischen oder himmlischen Zustand im "Seligkeitsreich". Nein, die durch den "Selbsterhaltungstrieb" ausgelösten Anstrengungen waren nicht bloß dazu da, dem Wesen eine "Müdigkeitsempfindung" und die hieraus folgende Forderung nach Schlaf und Ruhe zu verschaffen, dieses Phänomen war nur eine Nebensache im Leben des Wesens, die genannten Anstrengungen hatten vielmehr in viel größerem Maße die Aufgabe, dem Wesen ein Leben zu bewahren und aufrechtzuerhalten, das immer noch in Kontakt mit der himmlischen Welt sein konnte ‒ eine überirdische "Empfindungsart", durch die das Wesen weiterhin eine Verbindung mit dem ewigen Vater halten und dadurch zu der Erkenntnis seiner eigenen Identität als Gottessohn oder seiner himmlischen Identität gelangen und seine ewige göttliche Herkunft erleben konnte. Diese ganze Bewusstseinsseite, das Erleben der Kulmination des Lebens selbst, hatte es zwar in der vorhergehenden Spirale erlebt, ja vollkommen ausgelebt und in eine Automatfunktion oder C-Wissen verwandelt, wodurch dieser kosmische Bewusstseinszustand in seiner Mentalität nun aber nicht mehr als "waches Tagesbewusstsein" existierte. Und durch diesen "kosmisch bewusstlosen" Zustand oder durch den Verlust dieses seines kosmischen Tagesbewusstseins war es nun zu einem seelisch unvermögenden Wesen geworden, das einem göttlichen Ruf zu folgen hatte, durch den es sich wieder seiner himmlischen oder überirdischen ewigen Natur bewusst werden konnte.


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