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(1053-1590) 
 
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Die Gesellschaft befindet sich in Disharmonie mit sich selbst. Ihr praktisches Leben ist in großem Ausmaß "Krieg", "Strafe" oder "Rache", aber sie glaubt, dass deren Praktizierung "Christentum" sei  1245. Ja, aber wie sollten sie denn auch anders sein, als sie es eben sind? Sie können doch nicht ihre "Zuchthäuser" und "Strafanstalten" abschaffen und die "Verbrecher" frei gewähren lassen. Dann würden die Nationen ja in einem noch viel höheren Ausmaß zu "Heiden-Staaten" werden. Ja, das ist absolut richtig. Aber es geht ja auch nicht darum, die Staaten zu verfolgen oder auf irgendeine bösartige Weise zu kritisieren, wenn wir hier die genannten Fakten darlegen. Im Gegenteil, im "Livets Bog" kann ja jeder Leser überall sehen, dass es eine Darstellung und Verteidigung dessen ist, dass überhaupt nichts vollkommener sein kann, als es gerade im Augenblick – aufgrund seiner Vergangenheit und im Hinblick auf das, was es in der Zukunft auslösen soll – ist. Wenn das "Strafproblem" hier dargelegt wird, dann geschieht das, gerade weil es nicht bis in die Zukunft hinein so bleiben soll, wie es heute eben ist. Deshalb ist es auch ein Teil der absoluten Vollkommenheit des Augenblicks, wenn hier aufgezeigt wird, dass die Gesellschaft sich in Disharmonie mit sich selbst befindet. Sie glaubt, dass sie "vollkommen christlich" ist und dementsprechend die "vollkommene christliche" Humanität oder Liebe in ihrem Rechtssystem repräsentiert, während die Wahrheit die ist, dass ihr Rechtssystem und das hierauf basierende praktische Leben in großem Ausmaß geradezu der Gegensatz zum Christentum sind und "Krieg", "Strafe" und "Rache" repräsentieren.


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