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(1053-1590) 
 
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Warum der "Reine" niemanden "verurteilt"  1248. Aber der "Reine" beteiligt sich nicht daran, jemanden zu "steinigen". Der "Reine" kann nur derjenige sein, der versteht. Und der, der versteht, sieht ja, dass niemand heute vollkommener sein kann, als er es eben ist. Die Menschen können heute nicht so vollkommen sein, wie sie es morgen oder in der Zukunft sein werden, egal ob man sie "steinigt" oder auf andere Weise "bestraft". Aber sie sind vollkommener als sie es in der Vergangenheit waren. Der Platz auf der Entwicklungsleiter, auf dem sie sich heute befinden, macht also ihren fundamentalen Bewusstseinsstandard aus, das heißt, dass das Wesen eben absolut nichts anderes wissen oder verstehen kann als das, wozu seine auf diesem Standard basierende Wahrnehmungsfähigkeit ihm Zugang gibt. Der "Reine" oder der, der versteht, sieht also, dass das Wesen selbstverständlich auch keine anderen Handlungen oder Formen von Moral und Gerechtigkeit manifestieren kann als die, die er mithilfe dieser Wahrnehmungsfähigkeit aufbauen kann. Es ist nicht verwunderlich, dass der "Reine" davor warnt zu "verurteilen".


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