Lesen und suchen im Das Dritte Testament
| Wenn die Intuitionsenergie nicht existieren würde | 1275. Aber diese Situation wäre auch nicht anders, wenn es die "Intuitionsenergie" wäre, die fehlen würde. Für die Erschaffung von Leben und Dasein genügt es nicht, dass bloß die drei bekannten "Stoffvariationen" im Dasein existieren: der "feste", der "flüssige" und der "gasförmige" Zustand. Es ist schon richtig, dass man die vierte "Stoffvariation" noch nicht in so großem Umfang kennt, aber das bedeutet natürlich nicht, dass sie nicht existiert oder nicht notwendig ist. Diese "Stoffvariation" macht die ganze Seite der Materie oder des Stoffes aus, die "strahlenförmig" oder kurz gesagt "geistige Materie" ist. Was sind "geistige Materien" anderes als die Stoffe oder Phänomene, die man nicht direkt mit den physischen Sinnen wahrnehmen und deshalb allerhöchstens durch ihre indirekten Wirkungen auf der physischen Ebene erkennen kann? – Von diesen "geistigen Materien" ist die "Intuitionsenergie" die Kulmination selbst. Wie sollte ein Leben oder eine Gedankenform, ein innerer geistiger Blick oder ein literarisches Werk, ein Kunstwerk im Bewusstsein erlebt werden, wenn die Materie nicht in einem "strahlenförmigen" oder "geistigen Zustand" vorkommen könnte, das heißt also in einem überphysischen Zustand? – Ja, das "Denken" könnte ja überhaupt nicht in irgendeiner Weise existieren. Aber damit wäre jegliches Bewusstseinsleben unmöglich. Die "Intuitionsenergie" ist eben die Spezialmaterie für jegliche hundertprozentige "geistige Schöpfung". Ein permanentes "Nichts" müsste hier ebenfalls die Ewigkeit beherrschen, die heute die unerschütterliche Domäne der Gottheit und des Gottessohnes ist. |
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